Die solidarische Nation. Wie Soziales und Nationales ineinandergreifen

Die solidarische Nation

Wie Soziales und Nationales ineinandergreifen

von Klaus Kunze

Unter dem Einfluß mächtiger globalistischer Akteure und ihrer Helfershelfer in den Medien, den Kirchen und etablierten Parteien erleben wir den Generalangriff auf alles Tradierte, auf unser Volk, die Nation, die Familien. Die kulturellen und staatlichen Institutionen wanken. Dekonstruktivisten geben heute in gesellschaftlichen Schlüsselstellungen den Ton an. Konservative und Rechte bilden unterdessen ein Mosaik teils unvereinbarer Positionen, oft nur geeint gegen die Gefahr des neulinken Totalitarismus. Begriffsverwirrungen und das Liebäugeln mit dem Kapitalismus beherrschen die Szene. Der Jurist Klaus Kunze stellt vor diesem Hintergrund in “Die solidarische Nation” die “soziale Frage” neu.

Gibt es weltweit Solidaritätspflichten zwischen allen Menschen, wie es radikale Kosmopoliten fordern? Oder bilden sich menschliche Solidargemeinschaften über Gefühlsbindungen, nationale Symbole und die gemeinsame Erinnerung an ein kollektiv erlittenes Schicksal? Kunze geht von den Erkenntnissen der vergleichenden Verhaltensforschung und der Anthropologie aus, wenn er das soziale Prinzip der Solidarität mit dem nationalen als Korrektiv verbindet: Soziales ist ohne nationale Begrenzung nicht zu leisten, und Nationales ist ohne sozialen Zusammenhalt undenkbar. Kernelemente früher „rechten“ und „linken“ Denkens gehören zusammen.

Die neuen Konfliktlinien verlaufen zwischen Globalisierern und Menschen, deren Sorge der konkreten Ordnung ihrer eigenen Nation gilt. Wer „Menschheit“ sagt, will betrügen, wenn er damit nur seine eigenen ökonomischen Interessen oder seinen ideologischen Machtanspruch meint.

 

ISBN 9783938176856

208 Seiten, gebunden, fester Einband

Format: 210 x 148 mm

Erschienen im Lindenbaum Verlag

Über den Autor:

Klaus Kunze (geb. 1953) ist seit 1984 selbständiger Rechtsanwalt in Uslar. 1970–71 Herausgeber eines Science-Fiction-Fanmagazins. 1977–79 Korrespondent der Zeitung student in Köln. Seit 1978 diverse Beiträge in genealogischen und heimatkundlichen Fachzeitschriften. Seit 1989 diverse Beiträge für politische Zeitschriften, darunter für die Internetzeitschrift wir selbst.

Buchveröffentlichungen:

  • 1989 Genealogisches Fachbuch „Ortssippenbuch Fürstenhagen“
  • 1994 Der totale Parteienstaat
  • 1995 Mut zur Freiheit
  • 1997 Dorfgeschichte „Fürstenhagen im Bramwald“
  • 1998 Geheimsache Politprozesse
  • 1998 ff. Publikation historischer und genealogischer Fachbücher
  • 2013 „Falterträume, Schmetterlinge in Fürstenhagen und am Bramwald“

Inhalt von “Die solidarische Nation”:

  • Vorwort
  • Von der Vaterlandsliebe zum Selbsthaß

  •  Die Dekonstruktion des Volkes
  •  Die Strategie der Delegitimierung
  •  Volk in Auflösung
  • Nationalgefühl: gelebte Solidarität
  •  Das Gefühl als Gestaltungskraft
  •  Die Nation als Gefäß der Demokratie
  •  Der Glaube an das Volk
  •  Unser Zuhause im Nationalstaat
  •  Die Lust zum Zusammenleben
  •  Schicksalsgemeinschaft
  •  Wer Menschheit sagt, will betrügen
  •  In den Nachkommen fortleben
  • Verstandener und mißverstandener Nationalismus

  •  Die Wurzeln des Nationalismus
  •  Nietzsche und der Nationalismus
  •  Das Vaterland: Fokus unserer Liebe
  •  Von der Vaterlandsliebe zum Nationalismus
  •  Befreiender Nationalismus
  •  Die Identität
  • Warum solidarisch sein?

  •  Gemeinsam sind wir stark
  •  In die Gemeinschaft geboren
  •  Das Soziale und seine Feinde
  •  Der Appetit auf das Soziale
  •  Von der Teleonomie zur Moral
  • National und sozial als komplementäre Prinzipien

  •  Volksheim und Volksgemeinschaft
  •  National oder sozial – ein Gegensatzpaar?
  •  Die Hypostase-Falle
  •  Es geht um Menschen, nicht um Ideen
  •  Mehr als die Summe seiner Teile
  •  National und sozial als Systemeigenschaften
  •  Staatszweck: Schutz durch Solidarität
  • Wer gehört zur Familie?

  •  Staaten und Völker haben keine Freunde
  •  Die lieben Verwandten
  •  Wer gehört zur Familie?
  •  Die relative Homogenität
  •  Die Alternative ist der Bürgerkrieg
  •  Bund oder Kosmopolitismus
  • Nationale Solidarität im demokratischen Verfassungsstaat

  •  Schulden wir der Welt etwas?
  •  Der biologische Solidaritätsgenerator
  •  Der staatliche Solidaritätsgenerator
  •  Gemeinschaft und Gesellschaft
  •  Ist Volkstreue verfassungsfeindlich?
  •  Integration homogenisiert
  •  Ersetzungsmigration als Menetekel des Solidarstaats
  • Die soziale Frage von rechts betrachtet

  •  Die rechten Sozialmuffel
  •  Konservatismus oder „konservativer“ Liberalismus?
  •  Ein Begriff liegt auf der Straße
  •  Wie lautet die soziale Frage?
  •  Das Entfremdungstheorem
  • Finanzkapitalismus: der neoliberale Extremismus

  •  Die Markttheologie
  •  Die Utopie der Wahrheit durch Diskussion
  •  Wem nützt Liberalismus?
  •  Das normative Mäntelchen
  •  Der neoliberale Extremismus
  •  Mit Volldampf in die One World
  •  Das solidarische Kind im kapitalistischen Bad
  • Solidarität heißt nicht Gleichmacherei

  •  Vom Individualismus zum Kollektivismus
  •  Der aufgeblähte Bauch des Bundesadlers
  •  Eine Sozialreligion für Entmündigte
  •  Wieviel Sozialismus brauchen wir?
  •  Teilhabe oder Subsidiarität?
  •  Soviel Freiheit wie möglich, soviel Sozialfürsorge wie nötig
  • Die Psychopathologie der Auflösung

  •  Dekonstruktion und Schizophrenie Hand in Hand
  •  Kranke Gesellschaft?
  •  Fragmentierung und Auflösung der Person in der Schizophrenie
  •  Fragmentierung und Auflösung sozialer Einheiten im Dekonstruktivismus
  •  Der induzierte Selbsthaß
  •  Zersetzung und Destruktion
  • Was soziale Solidarität konkret heißt

  •  Der Kältetod der Solidarität im Sozialstaat
  •  Die mehrstufige Solidargemeinschaft
  •  Das patriarchalische Modell
  • Der Blick über den Zaun

  • Literaturverzeichnis

Weitere Bücher des Autors:

Erich von Manstein: An den Brennpunkten des Zweiten Weltkrieges

An den Brennpunkten des Zweiten Weltkrieges

Werdegang und Kriegseinsatz eines Feldmarschalls

von Erich von Manstein

herausgegeben von Franz Kurowski

Dieses Werk wurde nach einer Reihe von Gesprächen und einer intensiven Korrespondenz sowie authentischen Unterlagen aus dem Archiv des Generalfeldmarschalls Erich von Manstein erstellt. Es wurde vom Feldmarschall selbst gelesen, korrigiert und mit umfangreichen Ergänzungen versehen.

So gelang es dem Mitautor, in komprimierter Form, und dennoch im Ablauf der Geschehnisse lückenlos, die Lebensgeschichte eines deutschen Soldaten darzustellen, der „immer im Dienst“ war.

Dieses Werk ist zugleich auch die Geschichte eines jungen Menschen vom Pagen zum Fähnrich, vom Offizier zum General und Feldmarschall und vom Kommandeur einer Division bis zum Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe.

Dem Chef der Operationsabteilung und Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres und Kommandeur der 18. Infanterie-Division in Liegnitz gelang die geniale Aufmarschanweisung für die West-Offensive und damit die Initialzündung zum Blitzkrieg im Westen. Als Kommandierender General des LVI. Panzerkorps vor Leningrad ebenso wie als Oberbefehlshaber der 11. Armee auf der Krim stand Erich von Manstein im Brennpunkt der Geschehnisse am Nord- wie am Südflügel des Rußland-Feldzuges. Auf der Krim mit der Gewinnung der Halbinsel Kertsch und dem Sieg über die Rote Armee in der für uneinnehmbar gehaltenen Festung Sewastopol errang Erich von Manstein den Marschallstab.

Auch private Erlebnisse und Schicksalsschläge finden in diesem Werk Beachtung und zeigen den Menschen und Soldaten von Manstein, den Offizier alter Schule und überragenden Befehlshaber.

Inhaltsverzeichnis:

  • Herkunft und Geburt
  • Kadettenzeit und Pagendienst
  • Der junge Offizier Manstein
  • Dienst im Ersten Weltkrieg
  • Waffenstillstand
  • Der Kaiser geht
  • Meine Familie
  • Der unpolitische Soldat als Ideal der Weimarer Republik
  • Dienst in der Reichswehr
  • Reise nach Spanien
  • Im Reichswehr-Ministerium
  • Was Hindenburg für uns war
  • Mein erster Eindruck von den Unternehmungen des Nationalsozialismus
  • Die Einstellung des Militärs dazu
  • Das Deutsch-Polnische Verhältnis
  • Der Nationalsozialismus
  • Mein Eindruck von den ersten Unternehmungen Hitlers
  • Wie vollzog sich der Aufstieg des Nationalsozialismus?
  • Als Chef der Operationsabteilung und Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres
  • War ein Krieg unvermeidlich?
  • Die Panzerwaffe und die motorisierte Infanterie
  • Die Sturmartillerie
  • Was bedeutete die Besetzung des Rheinlandes?
  • Kriegsgefahr!
  • Der Zweite Weltkrieg bricht los
  • Als Chef des Generalstabes der Heeresgruppe Süd
  • Der Plan zum Frankreichfeldzug
  • Als Kommandierender General
  • Wie ich den Frankreich-Feldzug erlebte
  • Warum Frankreich so rasch besiegt wurde
  • Wäre eine Invasion Englands 1940 möglich gewesen?
  • Die Luftwaffe in Aktion
  • Luftwaffe über Dünkirchen
  • Die Feldmarschalls-Inflation
  • Zwischen den Feldzügen
  • Der Krieg gegen Rußland – warum Hitler die Sowjetunion nicht in einem Feldzug niederwerfen konnte
  • Gab es sowjetische Offensiv-Vorbereitungen?
  • Armeeoberbefehlshaber
  • Der Feldzug auf der Krim
  • Ernennung zum Feldmarschall
  • Wie der Kampf geführt wurde
  • Bei der Truppe auf der Krim. Die Vorgeschichte
  • Die Halbinsel Kertsch
  • Was geschah bei Eupatoria?
  • Und jetzt Sewastopol
  • Das Infanterie-Regiment 213 im Kampf um Sewastopol
  • Abschlußbericht des “Unternehmen Trappenjagd”
  • Der Sprung auf die Krim. Mit der 50. Infanterie-Division auf der Krim
  • Der sowjetische Großangriff an zwei Frontabschnitten
  • Die Kampfgruppe Bärenfänger im Kampf um Sewastopol
  • Im Führerhauptquartier
  • Die Schlucht am Ladogasee
  • Der Tod unseres Sohnes
  • Hitler, wie ich ihn erlebte
  • Die Heeresgruppe Don und Stalingrad
  • Warum die 6. Armee nicht gerettet werden konnte
  • Die Erhaltung des Südflügels der Ostfront
  • Der Verlauf der Kämpfe
  • Der Entsatzangriff Wintergewitter und Donnerschlag bei der Truppe.
  • Der Angriff des LVII. Panzerkorps
  • Nach Stalingrad – bis “Zitadelle”
  • Die Folgen von Stalingrad
  • Das Unternehmen “Zitadelle”
  • Warum wurde “Zitadelle” so lange aufgeschoben?
  • Warum schlug “Zitadelle” fehl
  • Hitlers größter Fehler
  • Warum ich kaltgestellt wurde
  • “Zitadelle” rollt!
  • Kriegsende
  • Augenzeuge einer Katastrophe
  • In Gefangenschaft
  • Nürnberg und der Generalstab
  • Mein Prozeß
  • Vor dem Gericht im Hamburger Curio-Haus
  • Der Aufbau der Bundeswehr
  • Ist eine Aufstellung herkömmlicher Streitkräfte im Atomzeitalter noch notwendig?
  • Die Notwendigkeit eines deutschen Beitrages zur NATO
  • Das Gleichgewicht der Kräfte
  • Die zukünftige Weltstrategie
  • Anlage 1: Vor dem Tribunal der Sieger: Ein Feldmarschall im Zeugenstand
  • Das Ziel der deutschen Aufrüstung
  • Das Bakterienmärchen
  • Das Plädoyer von Dr. Laternser
  • Das Urteil
  • Anlage 2: Die Wehrmachtberichte zum Feldzug auf der Krim
  • Erich von Manstein: Die Vita

Informationen zum Buch “Erich von Manstein: An den Brennpunkten des Zweiten Weltkrieges”

ISBN: 978-3-926584-87-8

368 Seiten
Hardcover
H 21 cm / B 14,8 cm

Ernst Niekisch: Gewagtes Leben

Gewagtes Leben

Erinnerungen eines deutschen Revolutionärs 1889–1945

von Ernst Niekisch

Ernst Niekisch wurde 1889 in Schlesien geboren. Seit 1917 Sozialdemokrat, nach Ausrufung der Republik Vorsitzender des Zentralrates der Arbeiter- und Soldatenräte Bayerns. 1919-1921 Festungshaft wegen Beihilfe zum Hochverrat. 1922 stellvertretender Vorsitzender der sozialdemokratischen Landtagsfraktion Bayerns. Seit 1926 Herausgeber der Zeitschrift „Widerstand”, die bis zu ihrem Verbot den Nationalsozialismus scharf bekämpfte. 1937 wurde Niekisch verhaftet und im Januar 1939 wegen Hochverrats zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Von 1948 bis 1954 war Ernst Niekisch Professor an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin. Er starb 1967. In diesem ersten Teil seiner Lebenserinnerungen schildert Niekisch seinen Werdegang von der Kindheit bis zur Befreiung aus der Berliner Haftanstalt durch Soldaten der Roten Armee Ende April 1945.

Niekisch war der herausragende Vertreter der „Konservativen Revolution” in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sein Widerstandsdenken, eine Synthese von revolutionärem Sozialismus und preußischem Staatsnationalismus, brachte ihn in Gegnerschaft zum Nationalsozialismus. Niekisch sah nur im Ausgleich mit Rußland die Chance, Deutschlands Machtstellung zu behaupten. Haffner erkannte in ihm den Theoretiker der zukünftigen Weltrevolution des Nationalen.

Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-937820-02-6

2. Auflage 2015

394 Seiten

H 21 cm / B 14,8 cm

Softcover

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Uwe Sauermann: Ernst Niekisch – Widerstand gegen den Westen Vermächtnis eines Nationalisten

Ernst Niekisch: Widerstand und Entscheidung eines deutschen Revolutionärs

Ernst Niekisch: Widerstand und Entscheidung eines deutschen Revolutionärs

Leben und Denken von Ernst Niekisch

von Friedrich Kabermann

Ernst Niekisch war der herausragende Vertreter der “Konservativen Revolution”, dessen Widerstandsdenken, eine Synthese von revolutionärem Sozialismus und preußischem Staatsdenken, ihn in Gegnerschaft zum Nationalsozialismus brachte. 1937 wurde er verhaftet und 1939 wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt. Niekisch sah nur im Ausgleich und in einem Bündnis mit Rußland die Chance, Deutschlands Machtstellung zu behaupten. Haffner erkannte in ihm den Theoretiker der zukünftigen Weltrevolution des Nationalen.

420 Seiten, Softcover

ISBN: 9783926584106

Inhaltsangabe

Erster Teil:

I. Der Lebensweg Ernst Niekischs 1889–1919
  1. Jugend und Ausbildung
  2. Der I. Weltkrieg und Niekischs Eintritt in die Politik
  3. Revolution und Räterepublik in Bayern 1918/19
  4. Zwischen Nationalismus und Sozialismus
II. Probleme deutscher Innen- und Außenpolitik: Zur Grundlegung der politischen Konzeption Ernst Niekischs 1918–1925
  1. Bayern als reaktionäre “Ordnungszelle” des Reiches und die Anfänge Hitlers
  2. Grundfragen deutscher Politik
    1. Versailles und Ruhrkampf
    2. Die Sozialdemokratie zwischen Revolution und Reaktion
    3. Zum historischen Zusammenhang von Staat, Nation und Arbeiterschaft
    4. Deutschland und Rußland: nationale Selbstbestimmung und Weltrevolution
  3. Zur Kontroverse Niekischs mit E. Bernstein
  4. “Die verratene Republik”: Niekischs Stellung zur Weimarer Demokratie
  5. Politik und Geschichte: der nationale Machstaatsgedanke im Horizont der Geschichtsphilosophie Hegels
III. Widerstand 1926–1929
  1. Gründung und Konzeption des Widerstand
  2. Weltanschauliche Symbole des Widerstandes
    1. Deutschland und der bürgerliche Westen: das nationalistische Symbol Versailles
    2. Deutschland und der proletarische Osten: das revolutionäre sozialistische Symbol Moskau
  3. Das Deutsche Reich als protestierende Macht
    1. Deutschland und der romanische Süden: das klerikalistische Symbol Rom
    2. Zum “Dostojewsi-Mythos”
    3. Protestantismus und Widerstand
  4. Zur Frage nach der “Logik” der Geschichte
IV. Entscheidung 1929-1930
  1. Politik zwischen Widerstand und Entscheidung
    1. Widerstand und Bund Oberland
    2. “Aktion der Jugend”
    3. Widerstand und Landvolkbewegung
    4. Widerstand und Reichswehr
  2. Ideologie der Entscheidung
    1. Heroischer Sozialismus
    2. “Um die Entscheidung”: zur Auseinandersetzung Niekischs mit W. Stapel
  3. Widerstand und “Konservative Revolution”

Zweiter Teil

V. Von der Weimarer Republik zur “nationalen Revolution” des Bürgers 1930-1933
  1. “Hitler – ein deutsches Verhängnis”
    1. Der Nationalsozialismus als soziale Heilslehre
    2. Hitler als Repräsentant des radikalen Bürgertums
    3. “Hitler – ein deutsches Verhängnis”: Irrtum und Wahrheit
  2. “Die Legende von der Weimarer Republik”
    1. Bürgerliche Demokratie und faschistische Diktatur
    2. Arbeiterschaft, Revolution und bürgerliche Reaktion
    3. Das “Reich” als bürgerliche Ideologie
    4. Widerstand und KPD
  3. Idee und Ideologie mit einem Exkurs: Ideologie, Idee und Ethos des Widerstand, Bemerkungen zu H. Buchheims Aufsatz “Ernst Niekischs Ideologie des Widerstands
VI. Entscheidung und Dezisionismus 1933-1937
  1. Dezisionismus
    1. Die historischen Voraussetzungen des dezisionistischen Subjektivismus am Leitfaden der Analyse C. von Krockows
    2. Der Dezisionismus bei E. Jünger, C. Schmitt und M. Heidegger
    3. Der Umschlag des Dezisionismus und das Scheitern des “wesentlichen Denkens”
    4. Zu Niekischs Rezension der Arbeit Krockows und zur Frage nach dem theologischen Dezisionismus
  2. Widerstand in der Entscheidung
    1. Widerstand, Verhaftung, Prozeß
    2. Entscheidung und “Revolution des Nihilismus”
    3. Der Begriff des Politischen: zur Auseinandersetzung Niekischs mit C. Schmitt
  3. Schicksal und Geschichte
VII. “Proletarischer Imperialismus” 1935
  1. Bolschewismus als neues Prinzip weltgeschichtlicher Daseinsgestaltung
    1. Das Ende des “Abendlandes”
    2. Der weltgeschichtliche Neubeginn in der Sowjetunion: Philosophie und Politik – Marx und Lenin
  2. Der Arbeiter als Gestalter des neuen technischen Ordnungskosmos
    1. Der Arbeiter als “dritte imperiale Figur”
    2. Soldat und Arbeiter
  3. “Der Arbeiter, Herrschaft und Gestalt” bei E. Jünger
  4. E. Niekischs Stellungnahmen zum “Arbeiter”
  5. Gestalt und Figur
  6. “Verschleuderte Welt”: zur Legitimation der technisch-kollektivistischen Daseinsordnung
  7. Geist und Natur: Die Frage nach der Technik

Dritter Teil

VIII. Zwischen den Fronten 1945 – 1954
  1. Zwischen Ost und West
  2. “Deutsche Daseinsverfehlung”
    1. BRD
    2. DDR
  3. “Europäische Bilanz”: Freiheit und Ordnung
  4. Die Frage nach dem Bürger: zur Diskussion zwischen E. Niekisch und K. Jaspers
IX. Das Ende der Geschichte: Die Weltherrschaft des Clerk 1954-1967
  1. Geschichte als Kreislauf der Machteliten
    1. Arbeit und Herrschaft
    2. Herrschaft des Geistes
    3. Wissen und Glaube: zyklische und lineare Geschichtsbetrachtung
  2. “Europas Heimkehr”: zur KOnzeption “Eurasien”
  3. Der Clerk
    1. Die neue imperiale Figur
    2. Manager und Funktionäre: “Kampf der Clerkgesellschaften um die Erdballherrschaft”
    3. Der Clerk als “uneigentlicher” Mensch
  4. Der einzelne und das Kollektiv: zur Kritik Niekischs an E. Jüngers “Waldgang”
X. Zur Struktur von Sprache und Denken bei Ernst Niekisch
  1. Bilder und Begriffe
  2. Natur und Geschichte
    1. Dialektischer Materialismus und Evolution
    2. Historischer Materialismus und Humanismus: Hegel, Marx und Heidegger
  3. Dialektik
    1. Geschichte und Revolution: zur Dialektik von Freiheit und Notwendigkeit
    2. Wahrheit und Geschichte: Historische Dialektik und politische Kritik

Schlußbemerkung: “Gewagtes Leben” – Gewagtes Denken

Die Biographie des Ernst Niekisch

1889

23. Mai: Ernst Karl August Niekisch wird als Sohn eines Feilenhauers in Trebnitz geboren. Besuch der Volks- und Realschule und Abschluß des Lehrerseminars, danach Volksschullehrer in Augsburg.
1917

Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

1918/19

Vorsitzender des “Zentralen Arbeiter- und Soldatenrates” in München.

1919-1922

Niekisch wird als Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) in den Bayerischen Landtag gewählt. Juni: Niekisch wird aufgrund seiner sozialistischen Aktivitäten
des Hochverrats angeklagt und zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt, die er wegen seines Abgeordnetenmandats jedoch nicht antreten muß.

1922

Nach der Vereinigung der USPD mit der SPD ist er kurzfristig Vorsitzender der Landtagsfraktion in Bayern.

1923

Herbst: Niekisch legt sein Mandat nieder und wird Sekretär des “Deutschen Textilarbeiterverbandes” in Berlin. Veröffentlichung der Schrift “Hitler, ein deutsches Verhängnis”, in der er vor Adolf Hitler und der Gefahr einer nationalsozialistischen Machtübernahme warnt.

1926-1934

Als Herausgeber der Zeitschrift “Der Widerstand” tritt er für eine nationalbolschewistische und antiwestliche Politik ein. Die Synthese von extremem Nationalismus und revolutionär-sozialistischen Elementen bleibt nicht ohne Wirkung auf den linken Flügel der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) um Gregor Strasser und Ernst Röhm.

1933

Nach der “Machtergreifung” der Nationalsozialisten ist Niekisch bemüht, nicht nur den Widerstand sozialistischer Gruppen zusammenzuhalten, sondern sucht auch Kontakte zu national-konservativen Widerstandsgruppen herzustellen.

1937

22. März: Als Gegner des Nationalsozialismus wird er wegen konspirativer Tätigkeit von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) verhaftet.

1939

10. Januar: Niekisch wird vom Volksgerichtshof wegen Hochverrats und Fortführung einer politischen Partei zu lebenslanger Zuchthaushaft verurteilt.

1945

April: Durch schwere körperliche Mißhandlung teilweise gelähmt und später fast völlig erblindet, wird Niekisch von der Roten Armee aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit. Übersiedlung nach Berlin und Eintritt in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD).

1948

Professor der Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

1949

Als Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) wird Niekisch in die Volkskammer delegiert.

1954

Nach der gewaltsamen Niederschlagung des Aufstandes vom 17. Juni 1953 geht er auf Distanz zur SED und legt alle politischen Ämter nieder.

1963

Nach Kritik an dem Regierungssystem der DDR, Austritt aus der SED und Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland.

1967

23. Mai: Ernst Niekisch stirbt in West-Berlin.

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Farben der Macht. Der rechte Blick auf die Gesellschaft der Gleichen

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Der rechte Blick auf die Gesellschaft der Gleichen

von Winfried Knörzer

Fritz Todt. Baumeister des Dritten Reiches

Fritz Todt

Baumeister des Dritten Reiches

von Franz W. Seidler

Diese Biographie des Dr. Ing. Fritz Todt ist zugleich ein Teil der Geschichte des Dritten Reiches. Sie berichtet vom Bau der Reichsautobahn und des Westwalls, beschreibt die Gleichschaltung der Technik, umreißt die Probleme der deutschen Rüstungsindustrie 1940 – 1942, greift Fragen der Energiepolitik im Krieg auf, verweist auf Bauleistungen der “Organisation Todt” und gibt Einblicke in die Führungsmannschaft Hitlers.

Im Mittelpunkt steht der Aufstieg Todts, der mit der “Machtergreifung” der NSDAP 1933 begann und seinen Höhepunkt in der Phase der Siege 1941 hatte. Todt war ein loyaler Gefolgsmann Hitlers, bis er erkannte, daß der Führer das Deutsche Reich nicht zum Sieg, sondern zum Untergang führte.

Informationen zum Autor Franz W. Seidler

Der Autor Franz W. Seidler war von 1973 bis 1998 Professor an der Universität der Bundeswehr in München mit dem Lehrgebiet Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Sozial- und Militärgeschichte.

Informationen zum Buch “Fritz Todt. Baumeister des Dritten Reiches”

ISBN: 978-3-926584-59-5

460 Seiten + 24 Bilderseiten, zahlr. Abb. im Text
Softcover
H 21 cm / B 14,8 cm

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Werdegang

  • Schule und Beruf
  • Politisches Engagement
  • Belegstellen

Leiter des Hauptamtes für Technik der NSDAP

  • Die technisch-wissenschaftlichen Verbände
  • Nationalsozialistische Agitation
  • Die Reichsschule der deutschen Technik
  • Das Deutsche Museum in München
  • Das Haus der Deutschen Technik
  • Die neue Technik-Konzeption
  • Ingenieure in der Verwaltung
  • Förderung des Ingenieurnachwuchses
  • Belegstellen

Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen

  • Der Auftrag zum Autobahnbau
  • Die Durchführung
  • Autobahnpolitik
  • Sozialfragen
  • Gestaltung der Fahrbahnen
  • Finanzierung
  • Wirkung im Ausland
  • Autobahnpropaganda
  • Autobahnen als Militärstraßen
  • Konkurrenz von Straße und Schiene
  • Belegstellen

Erbauer des Westwalls

  • Befestigungsplanungen
  • Baudurchführung
  • Unternehmerische Fehlschläge
  • Zusammenarbeit mit den Wehrmachtdienststellen
  • Frontarbeiter
  • Westwallpropaganda
  • Die Siegfriedlinie nach 1940
  • Belegstellen

Generalbevollmächtigter für die Regelung der Bauwirtschaft und Generalinspektor für die Sonderaufgaben im Vierjahresplan

  • Aufgaben des GB-Bau
  • Anregungen, Maßnahmen, Eingriffe
  • Sonderaufgaben im Vierjahresplan
  • Belegstellen

Chef der Organisation Todt

  • Namensgebung
  • Kriegseinsätze
  • Aufgaben in den besetzten Gebieten
  • Belegstellen

Das Ende

  • Der Absturz
  • Attentatsverdacht
  • Nachrufe und Würdigungen
  • Belegstellen

Der Nachfolger

  • Ernennung Speers
  • Das Vorbild Todts
  • Belegstellen

Literatur

Archivverzeichnis

Bildquellen

General Kurt von Tippelskirch: Geschichte des Zweiten Weltkrieges

Geschichte des Zweiten Weltkrieges

von General Kurt von Tippelskirch

General der Infanterie Kurt von Tippelskirch verfaßte diese grundlegende Darstellung des gesamten Kriegsverlaufes und der Geschichte des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1950 bis 1951. Es war dies das erste Werk eines deutschen Generals, das die dramatischen Ereignisse in den verschiedenen Phasen des Krieges und an den unterschiedlichen Kriegsschauplätzen in einer gut lesbaren, allgemein verständlichen Form im Zusammenhang schildert. Zahlreiche Generäle und Offiziere stellten von Tippelskirch ihre eigenen Aufzeichnungen zur Verfügung und halfen, die so kurz nach Kriegsende noch vorhandenen Lücken im Quellenmaterial zu schließen. Die sachliche und nüchterne Arbeitsmethode des gelernten Generalstäblers spiegelt sich in dieser „Geschichte des zweiten Weltkrieges” wider. So entstand eine Arbeit mit einem vornehmlich darstellenden, wertungsfreien Charakter, die das Kriegsgeschehen dennoch ganz bewußt von einem deutschen Standpunkt aus beschreibt.

 

Über den Autor von “Geschichte des Zweiten Weltkrieges”, General Kurt von Tippelskirch

General der Infanterie Kurt von Tippelskirch (9.10.1891–10.5.1957)

Durch seine vielfältigen Verwendungen während seiner militärischen Laufbahn brachte von Tippelskirch beste Voraussetzungen für die Schaffung dieses Werkes mit. Langjährige Tätigkeiten im Generalstab des Heeres, vorwiegend im Studium fremder Heere, schufen die Grundlage für die Beurteilung militärpolitischer Zusammenhänge.

Den Polen- und Frankreichfeldzug sowie die Vorbereitungen zum Rußlandfeldzug bis zum Beginn des Jahres 1941 erlebte er als Oberquartiermeister IV im Generalstab des Heeres. Als solcher war er für die Beurteilung der Feindlage verantwortlich und stand zugleich im engen Kontakt mit den führenden militärischen Persönlichkeiten. Im Rußlandfeldzug führte von Tippelskirch ein Jahr lang die 30. Division, zuletzt im Kessel von Demjansk. Danach war er „Deutscher General” bei der italienischen 8. Armee am Don und erlebte in dieser Zeit aus nächster Nähe die militärische Entwicklung zur Katastrophe von Stalingrad und den Zusammenbruch der verbündeten Armeen am Don. In den Jahren 1943 und 1944 befand er sich in der Mitte der Ostfront, zunächst als Kommandierender General des XII. Armeekorps und im Sommer als Führer der 4. Armee während des Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte, bis er durch einen Flugzeugabsturz ausfiel.

Nach seiner Wiederherstellung führte er vorübergehend die 1. Armee in Lothringen und dann mehrere Monate die 14. Armee an der italienischen Front. Das Kriegsende erlebte er als Oberbefehlshaber der 21. Armee in Mecklenburg.

ISBN 9783937820200

896 S., 10 Karten und 55 militärische Lageskizzen im Textteil, 10 beigelegte militärische Lagekarten

21,0 x 14,8 cm, gebunden, Hardcover

 

Inhaltsverzeichnis von “Geschichte des Zweiten Weltkrieges”

I. VORSPIEL UND KRIEGSBEGINN

1. Dem Kriege entgegen

2. Die deutsche Wehrmacht von 1939

3. Die Gegner von 1939

II. DIE AUSWEITUNG DES DEUTSCHEN MACHTBEREICHS IN EUROPA

  1. Der Feldzug in Polen

2. Stellungskrieg im Westen

3. Der See- und Luftkrieg gegen England im Winter 1939/40

4. Der Zugriff der Sowjetunion im Baltikum

5. Die Besetzung Norwegens und Dänemarks

III. DER DEUTSCHE SIEG IM WESTEN

1. Wachsende Spannung in Frankreich

2. Aufmärsche und Operationspläne

3. Das Gelingen der strategischen Überraschung

4. Die Schlacht um Frankreich

IV. DER KRIEG IM SCHWEBEZUSTAND

1. Ein zögernder Start

2. Landung in England?

3. Die Schlacht über England

4. Wachsende Spannungen im Osten

5. Italiens Kriegführung im Mittelmeer und in Ostafrika

6. Unzureichende Kriegführung – politische Utopien der Achsenmächte

7. Italiens Extratour in Griechenland

8. Militärpolitische Bilanzen

9. Der Kampf um die italienischen Kolonien

10. Der deutsche Balkanfeldzug

11. Der Beginn der Atlantikschlacht

V. DER DEUTSCHE ANGRIFF GEGEN DIE SOWJETUNION

1. Die militärischen und politischen Vorbereitungen

2. Die Rote Armee

3. Der Kriegsausbruch

4. Die Grenzschlachten

5. Der Kampf um die Stalinlinie

6. Die erste Führungskrise und die Schlacht um Kiew

7. Neue deutsche Offensiven auf der ganzen Front

8. Der russische Gegenschlag im Winter 1941/42

VI. DIE AUSWEITUNG ZUM WELTKRIEG

  1. Japans Angriff im Fernen Osten

2. Rückschlag und Gegenangriff in Libyen im Winter 1941/42

3. Erneute deutsche Initiative in Rußland

4. Rommels Stoß bis El Alamein

5. Höhepunkt und Abklingen der Atlantikschlacht

VII. DER UMSCHWUNG

1. Stalingrad

2. Russische Offensiven vom Kaukasus bis Woronesch

3. Der Winter an der Nord-und Mittelfront

4. Der Verlust Nordafrikas

VIII. DER KAMPF UM DAS DEUTSCHE UND JAPANISCHE VORFELD

1. Die Eroberung Siziliens

2. Mussolinis Sturz und Italiens Seitenwechsel

3. Die Landung in Süditalien

4. Der endgültige Verlust der deutschen Initiative im Osten

5. Japan im Kampf um seine Außenbastionen

6. Die ersten Kämpfe zwischen Neapel und Rom

7. Teheran und die Kriegslage Ende 1943

8. Cassino und Nettuno

9. Die Winterschlachten im Osten 1943/44

10. Die Eroberung von Rom und der Kampf um den Apennin

11. Das Scheitern des U-Boot-Krieges

IX. DIE INVASION 1944

1. Die Vorbereitungen der Westmächte

2. Die deutsche Abwehr

3. Die Landung in der Normandie

4. Die Konsolidierung des Landekopfes

5. Der 20. Juli und seine Folgen

6. Avranches und Falaise

7. Die Landung in Südfrankreich

8. Die Verfolgung bis zur Reichsgrenze

9. Arnheim

X. DIE ZERTRÜMMERUNG DER DEUTSCHEN

OSTFRONT IM SOMMER 1944

1. Die russische Offensive auf der Karelischen Landenge

2. Der Zusammenbruch der deutschen Heeresgruppe Mitte

3. Die Ausweitung der russischen Offensive bis zu den Karpaten und bis zum Peipus-See

4. Finnlands Ausscheiden aus dem Krieg

5. Der See- und Luftkrieg im Hohen Norden

6. Der Zusammenbruch der deutschen Heeresgruppe

Südukraine und Rumäniens Ausscheiden aus dem Krieg

7. Die Abschnürung Kurlands – Der erste Einbruch in Ostpreußen

8. Der russische Stoß in die ungarische Tiefebene

9. Die Räumung Griechenlands und die Kämpfe in Jugoslawien

XI. DER LUFTKRIEG ÜBER DEUTSCHLAND

XII. DER KAMPF UM DAS REICH

1. Die Kämpfe an der Westgrenze

2. Die Ardennenoffensive

3. Der Durchbruch der Russen an der Weichsel

4. Der Stoß bis zum Rhein

5. Das Ende im Westen

6. Das Ende im Osten

7. Das Ende in Jugoslawien

8. Das Ende in Kurland, im der Ostsee und in Italien

XIII. DAS KRIEGSENDE IN OSTASIEN

1. Die Wiedereroberung der Philippinen

2. Die Wiedergewinnung von Burma

3. Die Vorbereitung des Angriffs auf die japanischen Inseln

SCHLUSS

ZEITTAFEL

LITERATUR

PERSONENVERZEICHNIS

ORTSNAMENVERZEICHNIS

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Generaloberst Dietl. Deutscher Heerführer am Polarkreis. Biographie

Generaloberst Dietl

Deutscher Heerführer am Polarkreis.

Biographie von Franz Kurowski

Wie Generalfeldmarschall Rommel in Afrika, so wurde Generaloberst Eduard Dietl im Hohen Norden zu der überragenden Führerpersönlichkeit und gleichzeitig zum Vorbild seiner Soldaten der 20. Gebirgsarmee (Lapplandarmee). Vom jungen Offizier Dietl im Ersten Weltkrieg bis zum Generalmajor und Kommandeur der 3. Gebirgsdivision spannt sich der Bogen dessen Schwerpunkt der Kampf um Norwegen ist, in dem sich Dietl – der Held von Narvik – und seine Männer hoch bewährten und einem vielfach überlegenen Gegner die Stirn boten.

Im Krieg gegen die Sowjetunion hat Eduard Dietl als Oberbefehlshaber der 20. Gebirgsarmee den Kampf in der Eishölle des Hohen Nordens im Vorstoß auf Murmansk-Poljarnoje und im dreifachen Kampf um die Liza vorbildlich geführt und seinen Soldaten ein Beispiel an Härte und Durchstehvermögen geboten.
Dietl persönlich war es, der diesem Kriegsschauplatz durch seine überragenden Führungseigenschaften den Stempel aufdrückte. Er schuf gegenüber Hitler die Voraussetzungen, daß der Rückmarsch der beinahe 180 000 Mann der deutschen Lapplandarmee gesichert wurde.

Eduard Dietl war vom ersten Tag seines Kriegseinsatzes bis zum tragischen Absturz am 23. Juni 1944 ein vorbildlicher Soldat und Truppenführer. Seinem Gedenken ist dieses Werk aus der Feder eines Kriegshistorikers von Rang gewidmet.

In der Anlage zu diesem einmaligen Werk wird auch aller Generale der Gebirgstruppen in jeweils einem abgeschlossenen Kurzbeitrag gedacht.

Informationen zur Biographie über Generaloberst Eduard Dietl:

ISBN: 978-3-926584-82-3

3. Auflage 2020
352 Seiten, 150 Fotos und Karten
Softcover
H 21 cm / B 14,8 cm

Inhaltsverzeichnis der Biographie über Generaloberst Eduard Dietl:

KINDHEIT UND JUGEND – DER SOLDAT DIETL

Im Reichsheer

Von Füssen nach Graz – Kommandeur

der 3. Gebirgsdivision

DER ZWEITE WELTKRIEG BEGINNT

Die Gebirgstruppe in Polen

DER FELDZUG IN NORWEGEN

Vorbemerkungen – Planungen beider Seiten

Vorspiel zu „Weserübung“

Die 3. Gebirgsdivision und die zehn Zerstörer

Unterwegs nach Narvik

Die weiteren Kriegsschiffsgruppen und die Deckungsstreitkräfte

Mit den Zerstörern nach Narvik

Wie „Hipper“ einen Feindzerstörer versenkte

Zehn Zerstörer allein in Narvik

DER KAMPF UM NARVIK

Dietls Landung – erste Erfolge

Weitere deutsche Aktionen

Die Kämpfe der ersten Tage

Der Untergang der deutschen Zerstörer

DAS HEER IM HOHEN NORDEN

Die politische Lage: Proteste und Einsprüche

Mit den Gebirgsjägern bei Drontheim

Der Abwehrkampf um Narvik

Gegen die Gruppe Spjeldner

Dietls Überlegungen und der Bahnhof Sildvik

Beschießung Narviks am 24. April 1940

Der norwegische Handstreich

Die Truppen- und Materialtransporte

Dietl in Narvik

Mittelnorwegen: Auf des Messers Schneide

Das Unternehmen „Büffel“

Britische Truppenlandungen im Großraum Norwegen

„Keinen Schritt zurück“

Die britischen Evakuierungen aus Narvik

EIN JAHR IN NORWEGEN

Das Eichenlaub für Generalleutnant Dietl

Das Generalkommando Norwegen

Deutsche Fernaufklärung im Hohen Norden

Die Zeit bis zum Ostfeldzug

Das Armeeoberkommando Norwegen zu „Silberfuchs“

Finnlands Weg:

Vom Waffenbruder zum Kriegsteilnehmer

Die Luftwaffe im Hohen Norden

Generalkommando Gebirgskorps Norwegen:

Tätigkeitsbericht Mai 1941

Gebirgskorps Norwegen: Bildung von Ehrenräten

Das Unternehmen „Platinfuchs“

Aufmarsch der finnischen und deutschen Truppen

DER FELDZUG GEGEN RUSSLAND

Der Angriff der Gebirgsdivisionen

Das KTB des Gebirgskorps Norwegen Ia

Über die Liza – Kampf bis zum Letzten

Der Angriff – Blutige Verluste

Das KTB des Gebirgskorps Norwegen

Im Stabe des Gebirgs-AK-Norwegen

Allgemeine Übersicht

Truppeneinteilung des Gebirgskorps Norwegen

Der letzte Sturmangriff an der Liza und im

Hohen Norden

Der Angriff beginnt

Lageübersicht und Fazit der Kämpfe

Die Gruppe Klatt zieht sich zurück

Die 6. Gebirgsdivision in der Arktis

DIE LAPPLANDARMEE IM JAHRE 1942

Planungen für das Gebirgskorps Norwegen

Feldmarschall von Mannerheim kommt

Das Armeeoberkommando Lappland

Der Kampf des Jahres 1942 in Angriff und Abwehr

Der neue Kommandierende General

Die 7. Gebirgsdivision kommt

DAS JAHR 1943: GENERALOBERST DIETL UND DAS FINNISCHE HAUPTQUARTIER

Lappland, das ist Dietl

DAS JAHR 1944: DEM ENDE ENTGEGEN

Die Rote Front auf der Siegerstraße

Generaloberst Dietl in politischer Mission

DER TOD EINES ARMEEFÜHRERS

Generaloberst Dietl bei Hitler

Vor dem Flug in den Tod

Die Absturzmeldung

Der offizielle Absturzhergang

Der Staatsakt in Schloß Kleßheim

Generaloberst Dietl und die Männer des 20. Juli 1944

DER KAMERADENKREIS DER GEBIRGSTRUPPE

Dietls Ehrendolch

Der Tag der Treue in München

Auf dem Hartberg: Fest der Kameradschaft

Finnische Stimmen zum Einsatz der 20. Gebirgsarmee

Der Marschall von Finnland über Generaloberst Dietl

Schlußwort

ANLAGEN

Generaloberst Eduard Dietl – Lebensweg eines Soldaten

Die Operation „Birke“

Generale der Gebirgstruppe

Die Ritterkreuzträger der Gebirgstruppe

Ausländische Gebirgsjäger, die das Ritterkreuz erhielten

75 Jahre deutsche Gebirgstruppe

Quellen- und Literaturverzeichnis

Danksagung des Autors

Abkürzungsverzeichnis

Großadmiral Erich Raeder: Mein Leben

Mein Leben

Lebenserinnerungen von Großadmiral Erich Raeder

Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine 1936–1943

In den Lebenserinnerungen des Großadmirals Dr. h.c. Erich Raeder, erstmals in einer zweibändigen Ausgabe in den Jahren 1956 und 1957 erschienen, spiegelt sich die Geschichte der deutschen Kriegsmarine der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Erich Raeder trat 1894 nach dem Abitur als Seekadett in die Kaiserliche Kriegsmarine ein. Als Signaloffizier diente er auf den Panzerschiffen “Sachsen”, “Baden” und auf dem Großen Kreuzer “Deutschland”. Nach wissenschaftlichen Studien an der Marineakademie erhielt er 1905 die Beförderung zum Kapitänleutnant.

Im Ersten Weltkrieg fand er Verwendung als Admiralstabsoffizier unter Admiral von Hipper, an dessen Seite er in den Schlachten auf der Doggerbank und im Skagerrak stand. Nach der Beförderung zum Fregattenkapitän im April 1917 erlangte er die Dienststellung „Chef des Stabes beim Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte”. Gegen Ende des Krieges war er Kommandant des Kleinen Kreuzers “Cölln” und wurde nach der deutschen Kapitulation Mitglied der Waffenstillstandskommission und Chef der Zentralabteilung des Reichsmarineamtes.

Unter Beförderung zum Konteradmiral wurde Raeder am 1.7.1922 zum Inspekteur des Bildungswesens der Marine ernannt. Im Herbst 1924 folgte die Ernennung zum Befehlshaber der leichten Seestreitkräfte der Nordsee und im Januar 1925, als Vizeadmiral, kam er auf den Posten des Chefs der Marinestation der Ostsee. Am 1.10.1928 übernahm Admiral Raeder das Amt des Chefs der Marineleitung, eine Position, die 1935 zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine umbenannt wurde. Damit hatte Erich Raeder zugleich den Rang eines Reichsministers im nationalsozialistischen Deutschland. Die Beförderung zum Generaladmiral folgte am 20.4.1936, die zum Großadmiral am 1.4.1939.

Aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges zog Raeder die seekriegsstrategische Konsequenz, den Aufbau einer Flotte mit schweren Überwassereinheiten zu favorisieren, wobei der Bau von Schlachtschiffen die höchste Priorität erhielt. Raeder ging zunächst davon aus, daß es zu keiner kriegerischen Auseinandersetzung mit England kommen werde. Mit dem Eintritt der Seemacht Englands in den Krieg am 3. September 1939 war Raeders Konzept allerdings gescheitert. Die hoffnungslose Unterlegenheit der deutschen schweren Kriegsschiffe gegenüber der britischen Flotte führte Ende 1942 zum Bruch mit Hitler. Raeder wurde zum 30.Januar 1943 als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine entlassen und durch Großadmiral Karl Dönitz, der den intensivierten U-Bootkrieg schon längst gefordert hatte, ersetzt.
Der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg verurteilte Großadmiral Erich Raeder 1946 wegen Planung und Führung eines Angriffskrieges zu lebenslanger Haft. Aus Krankheitsgründen wurde er 1955 aus dem Alliierten Gefängnis in Spandau entlassen. Er verstarb am 6. November 1960.

Informationen zur Autobiographie von Erich Raeder

ISBN: 978-3-937820-07-1

2. Auflage 2008
528 Seiten, 101 Illustrationen (schwarz-weiß)
Hardcover
H 21 cm / B 14,8 cm

Großadmiral Karl Dönitz: Mein wechselvolles Leben

Mein wechselvolles Leben

Autobiographie von Großadmiral Karl Dönitz

Großadmiral Karl Dönitz (1891–1980), der seit Januar 1943 Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine war und nach Hitlers Tod für 23 Tage als Reichspräsident des Deutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht die Führung des Reiches zu übernehmen hatte, hinterläßt mit seinen Lebenserinnerungen ein wertvolles zeit- und militärgeschichtliches Dokument, das sowohl zum Verständnis der deutschen maritimen Seekriegsführung während beider Weltkriege beitragen kann als auch die katastrophale Lage Deutschlands am Ende des Krieges eingehend aus der Sicht der obersten Führung beschreibt.

Ausführlich schildert Dönitz seinen militärischen Werdegang: Eintritt als Seekadett in die Kaiserliche Marine im Jahr 1910. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges Einsatz als U-Boot-Kommandant und erfolgreiche Feindfahrten in der Adria. Teilnahme am Aufbau einer kleinen Reichsmarine in der Zeit der Weimarer Republik. 1936 wurde er Führer der Unterseeboote im Dritten Reich, konzipierte sowohl die Rüstung als auch Strategie und Taktik dieser Waffe und forcierte nach Beginn des Zweiten Weltkrieges die Entwicklung einer anfangs sehr erfolgreichen U-Boot-Flotte, die die maritime Übermacht der alliierten Seestreitkräfte im Atlantik brechen sollte.
Gegen Ende des Krieges setzte Dönitz als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Hunderte von Schiffen zur Evakuierung der Zivilbevölkerung und verwundeter Soldaten aus Ostpreußen, Danzig und Pommern ein. Millionen Menschen wurden auf dem Seeweg über die Ostsee gerettet. Ihnen blieb das Schicksal erspart, unter sowjetische Herrschaft zu geraten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Großadmiral Dönitz im Nürnberger Prozeß zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt. Das Bundesministerium der Verteidigung verweigerte nach Dönitz’ Tod ein Begräbnis mit militärischen Ehren. Zahlreiche ehemalige Kriegsgegner hingegen, darunter viele Generäle, Admiräle und Marschälle, zollten Dönitz und der deutschen Kriegsmarine ihren Respekt.

Über Großadmiral Karl Dönitz

1891: 16. September: Karl Dönitz wird in Grünau (bei Berlin) als Sohn eines Ingenieurs geboren.1910 Abitur am Realgymnasium in Weimar. Eintritt in die Marine, wo er zwei Jahre als Seekadett dient.
1912 Als Fähnrich wird Dönitz auf dem Kreuzer “Breslau” stationiert.
1913 Beförderung zum Leutnant.
1914 Im Ersten Weltkrieg steht die “Breslau” unter türkischem Befehl und kämpft im Schwarzen Meer.
1916 Mit seiner Beförderung zum Oberleutnant wird Dönitz zur U-Boot-Flotte berufen.
1918 Oktober: Als Kommandant eines deutschen U-Bootes gerät er in britische Kriegsgefangenschaft.
1920 Nach seiner Entlassung bleibt er in der Kriegsmarine und erhält das Kommando über eine Torpedobooteinheit.
1923Beginn seiner Ausbildung zum Admiralstabsoffizier.
1924 Dönitz wird Referent für Dienstvorschriften bei der Marineleitung in Berlin.
1930 Nach verschiedenen Beförderungen und mehreren Kommandos in der Nord- und Ostsee wird er Erster Admiralstabsoffizier der Nordseemarinestation in Wilhelmshaven.
1934 Als Fregattenkapitän erhält er das Kommando über den Kreuzer “Emden”.
1935 Nach dem Abschluß des Flottenabkommens, in dem das Deutsche Reich sich mit Großbritannien auf eine Aufrüstungsbegrenzung für die Marine einigt, übernimmt Dönitz als überzeugter Anhänger von Adolf Hitler den Neuaufbau der U-Boot-Waffe.
1936 Als neuernannter “Führer der U-Boote” konzentriert er die Ausbildung vor allem auf nächtliche Überwasserangriffe und auf die gezielten Angriffe von U-Boot-Gruppen, die sogenannte Rudeltaktik.
1939 Ernennung zum Konteradmiral. Mit seiner Berufung zum “Befehlshaber der U-Boote” (BdU) übernimmt Dönitz sowohl die Organisation als auch die Operationsleitung der U-Boot-Waffe.
1939-1945 Im U-Boot-Krieg gegen die alliierten Geleitzüge im Nordatlantik gelingen weitreichende Erfolge, die fast zu einer Unterbrechung der britischen Nachschubwege führen. Im Seekrieg werden 2.800 Schiffe mit insgesamt 15 Millionen Bruttoregistertonnen durch deutsche U-Boote versenkt.
1942Beförderung zum Admiral.
1943 Dönitz wird zusätzlich Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und erhält den Rang eines Großadmirals. Er löst Großadmiral Erich Raeder ab, der wegen des erfolglosen Einsatzes der schweren Kriegsschiffe und seiner Abneigung gegen die U-Boot-Waffe von Hitler entlassen wird.
1944 Dönitz wird das Goldene Parteiabzeichen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) verliehen.
1945: 1. Mai: Von Hitler in dessen Testament zum Nachfolger als Reichspräsident ernannt, übernimmt er die Regierungsgewalt und den Oberbefehl der Wehrmacht . Über den Rundfunk fordert er zur Fortsetzung des Kriegs im Osten auf.
3. Mai 1945: Von Flensburg aus versucht Dönitz die zentrale Lenkung einer stufenweisen Kapitulation, um Rückzug und Flucht von Armee und Zivilbevölkerung aus den Ostgebieten so lang wie möglich offenzuhalten.
8. Mai: Dönitz erklärt über den Rundfunk die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht.
23. Mai: Zusammen mit der Reichsregierung und der Wehrmachtsführung wird er in Flensburg vom britischen Oberkommando abgesetzt und verhaftet.
1946 Oktober: Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozeß wird er zu zehn Jahren Haft verurteilt.
1956 Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau.
1968 In seinen Memoiren unter dem Titel “Mein wechselvolles Leben” zeichnet Dönitz von sich das Bild eines vom NS-Regime distanzierten Militärs.
1980: 24. Dezember: Karl Dönitz stirbt in Aumühle (Schleswig-Holstein).

Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-926584-57-1

3. ergänzte Auflage 2021

240 Seiten + 32 Bilderseiten, gebundene Ausgabe mit Festeinband

H 215 cm / B 15,1 cm

Karl Otto Paetel: Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland

Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland

Geschichte – Ideologie – Personen

von Karl Otto Paetel

Informationen zum Buch “Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland”

ISBN: 978-3-926584-49-6

343 Seiten
Softcover
H 21 cm / B 14,8 cm / 628 g

Keitel in Nürnberg

Keitel in Nürnberg

Generalfeldmarschall und Chef des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht Wilhelm Keitel

Seine Stellungnahme zu verschiedenen Anklagepunkten im Nürnberger Prozeß

Unter den von Adolf Hitler zum Generalfeldmarschall ernannten Offizieren genießt Wilhelm Keitel nur geringe Achtung; meist fällt bald das Wort vom ,Lakeitel”, also vom Lakai, dem unterwürfigen Diener Hitlers. Aber auch wer diesem Urteil zustimmt, sieht sich bald mit einigen Fragen konfrontiert:
  • Wie konnte ein Offizier in Keitels hohe und einflußreiche Stellung gelangen, wenn er wirklich nur ein Lakei war?
  •  Wie hat sich der ,Lakei” ein Minimum an Selbstachtung zu bewahren versucht?
  •  Wie hat Keitel seine Tätigkeit in der Spitze des ,Dritten Reiches” vor sich und vor dem Gericht beurteilt?
  •  Wie ist sein Verhalten vor dem Nürnberger Tribunal zu beurteilen?
  • Wie ist das gegen ihn verhängte Urteil, also seine Exekution zu bewerten?

Einige dieser Fragen betreffen zudem direkt oder indirekt alle Nürnberger Angeklagten und darüber hinaus die deutschen Eliten aus Politik, Wehrmacht, Kirchen, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst jener Zeit. Offensichtlich fordern die Antworten auf diese Fragen, die Betroffenen zu hören. Diesem Zweck dient die hier von einem Neffen Keitels und dem Bublies-Verlag vorgelegte Publikation.

(Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler)

Informationen zum Buch “Keitel in Nürnberg”

ISBN: 978-3-926584-90-8

Kunstdruck Ernst Jünger (1929)

Ernst Jünger (1929), Portrait gemalt von Rudolf Schlichter

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

Im Original: Ölfarben auf Leinwand 94 x 64 cm

Diese Reproduktion eines Gemäldes zeigt Ernst Jünger, den literarischen Chronisten des 20. Jahrhunderts, der mit seinen Kriegsbüchern (“In Stahlgewittern”, “Der Kampf als inneres Erlebnis”, “Das Wäldchen” und “Feuer und Blut”) der bekannteste Vertreter des “heroischen Nihilismus” wurde und sich mit seinen späteren Werken einem “magischen Realismus” zuwandte, eindrucksvoll ruhig und gelassen vor einem rotglühenden, unheilkündenden Hintergrund.

Ein Gemälde von Rudolf Schlichter

Rudolf Schlichter (1890-1955) schrieb 1930 an einen Freund: “Ich verkehre viel mit den sogenannten Neuen Nationalisten, besonders mit Ernst Jünger, den ich auch gemalt habe; das sind erstaunlich anständige Menschen; ich habe links nie diese unzweideutige Gradheit menschlicher Gesinnung gefunden wie dort. Mit Ausnahme bei den KPD-Arbeitern, aber nicht bei den halb links gerichteten Intellektscheißern.”

Über Ernst Jünger

In den »Stahlgewittern« des Ersten Weltkrieges wurde er berühmt. Er schrieb eines der größten Kriegsbücher aller Zeiten. Er war glühender Nationalist und Antidemokrat, aber beteiligte sich am Widerstand gegen Hitler, wofür sein ältester Sohn mit dem Tode büßen musste. Schließlich wurde er zum europäischen Klassiker: Ernst Jünger, der 1998 im Alter von 102 Jahren starb, verkörpert das deutsche Jahrhundert wie kein anderer.

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Kunstdruck Erwachende Germania, 1848/49

Erwachende Germania, 1848/49

Kunstdruck / Reproduktion des Gemäldes von Christian Köhler (1809–1861)

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

Entstanden ist dieses Gemälde (“Erwachende Germania”, ein Werk von Christian Köhler, 1848/1849) in den für das Erwachen der Deutschen Nation so hoffnungsvollen Zeiten der Revolution 1848.

Beschreibung und Deutung “Erwachende Germania”

Germania hat Jahrhunderte auf der Bärenhaut gelegen und ist in unseren Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold gekleidet. Nun erwacht sie und greift zu den Waffen. Mit der linken Hand erfaßt die Erwachende Germania die Reichskrone, mit der rechten das Schwert. Damit gibt sie sich als Verteidigerin der Reichsidee zu erkennen. Die Bärenhaut deutet auf die Herkunft der deutschen Nation aus germanischen Wurzeln, jedoch auch auf die sprichwörtliche politische Trägheit der Deutschen (des “deutschen Michels”).

Der Griff zum Schwert symbolisiert die Bereitschaft der Deutschen, nach Jahrhunderten des politischen Schlafes die eigenen Interessen nun auch mit Waffengewalt zu vertreten und durchzusetzen. Der bedrohlich und entschlossen wirkende Blick der Germania richtet sich auf die finsteren Dämonen der Vergangenheit, die mit Geißel, Kette und Morgenstern ausgerüstet sind und die alten Zeiten der Knechtschaft und der Zwietracht symbolisieren. Aus dem Himmelslicht kommend schwebend, von Wolken getragen, zwei weibliche Genien. Der erste Schutzgeist der Deutschen bringt Schwert und Waage, Zeichen des kommenden Rechts. Der zweite, bekrönt mit Eichenlaub, trägt die schwarz-rot-goldene Nationalfahne Deutschlands: das Symbol für die demokratische und freiheitliche Erneuerung Deutschlands und die Einheit aller Deutschen in einem gemeinsamen großdeutschen Nationalstaat. Als hoffnungsvolles Zeichen der jungen nationalen Bewegung wächst aus der Felswand ein junger Eichentrieb.

Weitere Germania-Kunstdrucke:

Oder bestellen Sie die “Erwachende Germania” gleich zusammen mit weiteren Germania-Kunstdrucken zum Sonderpreis:

 

Kunstdruck Friedrich II.

Friedrich II. nach der Schlacht von Kolin (18. Juni 1757) von Julius Schrader

vierfarbiger Kunstdruck im Format DIN A3 (29,7 x 42 cm)

Papier: 170g, mattgestrichen

Während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763), auch als Dritter Schlesischer Krieg bezeichnet, mußten die preußischen Truppen unter Führung ihres Königs Friedrich II. am 18. Juni 1757 im böhmischen Kolin gegen die kaiserlich-habsburgischen Truppen Österreichs ihre erste Niederlage hinnehmen.

Julius Schrader (1815–1900), ein Maler der Düsseldorfer Schule, schuf 1849 das ausdrucksstarke Porträt Friedrich des Großen.

Bestellen Sie auch die Friedrich II.-Biographie von Wolfgang Venohr:

Wolfgang Venohr: Fridericus Rex. Porträt einer Doppelnatur, erschienen im Lindenbaum Verlag

Kunstdruck Germania 1848 (Philipp Veit 1793-1877)

Germania 1848 (Philipp Veit 1793–1877)

vierfarbiger Druck im Format 29,7 x 42 cm (DIN A3)

Papier: 170g, mattgestrichen

Die “Germania 1848” ist ein Gemälde, das Philipp Veit (1793–1877) im März 1848 als Nationalallegorie Deutschlands geschaffen hat. Während der Frankfurter Nationalversammlung hing es in der Paulskirche vor der Orgel auf der Empore.

Auf dem Gemälde trägt die Personifikation Germania die deutsche Fahne (Schwarz-Rot-Gold als Symbol deutscher Einheit), einen Eichenlaubkranz (Treue), das Reichsschwert (Wehrhaftigkeit) sowie einen Hanf-Zweig (als Friedenssymbol). Auf Germanias Brust ist der Doppeladler in Schwarz auf Gold des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation abgebildet, der seit der Regierungszeit Kaiser Sigismunds in der Form verwendet wurde. Die hinter ihr aufgehende Sonne soll eine neue Zeit symbolisieren und ihr Blick ist in eine unbestimmte Zukunft gerichtet. Links befinden sich zu ihren Füßen gesprengte Fesseln, ein Symbol für die Freiheit. Heute befindet sich das Gemälde im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Eine Kopie davon findet man im Haus der Geschichte in Bonn.

Die Germania ist seit Jahrhunderten die nationale Personifikation Deutschlands.

 

Weitere Germania-Kunstdrucke:

 

Oder bestellen Sie die Germania 1848 gleich zusammen mit weiteren Germania-Kunstdrucken zum Sonderpreis: