Hasso von Manteuffel, Panzerkampf im Zweiten Weltkrieg

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Lebenserinnerungen


256 Seiten + 24 Bildseiten, Paperback

Generaloberst Hasso von Manteuffel war einer unserer begnadeten Panzerführer, der als Berufssoldat und passionierter Reiter sehr früh mit der Panzertruppe in Kontakt trat und unter dem Schöpfer der Panzertruppe, dem späteren Generaloberst Guderian, die ersten Vorschriften für schnelle gepanzerte Truppen in die Tat umsetzte.
Zunächst als Kommandeur eines Schützen-Bataillons, sodann als Regiments- und Brigadekommandant kämpfte er im Verband der 7. Panzer-Division - der berühmten »Gespenster-Division« Erwin Rommels - im Westen und Osten. Unter seiner Führung wurden große Erfolge erzielt. Mit einer Kampfgruppe setzte er bei Jachroma über den Moskwa-Wolga-Kanal und stand dicht vor Moskaus Toren.

Mit Übernahme der 7. Panzer-Division durch ihn begann die Zeit der großen Panzerraids in den Weiten der Sowjetunion. In Angriff und Verteidigung stand diese Division ihren Mann und war überall dort zu finden, wo es brannte. Hasso von Manteuffel führte sie von der Spitze an.

Hier stellte er unter Beweis, daß seine während des Endkampfes um Afrika errungenen Erfolge, mit der ad hoc aufgestellten Division von Manteuffel im Nordabschnitt der Tunesienfront, keine Zufallserfolge waren.

Als er die 7. Panzer-Division verließ, um von Hitler persönlich mit der Führung der Panzergrenadier-Division »Großdeutschland« beauftragt zu werden, stellte Hasso von Manteuffel, inzwischen hoch ausgezeichnet, auch im Südabschnitt der Ostfront seine Qualitäten als Führer gepanzerter Großverbände unter Beweis. Die Abwehrschlachten in Rumänien mit Schwerpunkt Jassy trugen seine Handschrift. Division und Kommandeur wurden mehrfach im Wehrmachtsbericht genannt. Als 5O. deutscher Soldat wurde er mit den Schwertern zum Ritterkreuz mit Eichenlaub ausgezeichnet.

In der Ardennenoffensive führte Hasso von Manteuffel als jüngster Armeeoberbefehlshaber die 5. Panzerarmee, die an den Brennpunkten der Schlacht zum Einsatz kam. Hier errang er die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern. Er selbst anerkennt, daß es die Leistungen seiner Soldaten waren, ihre unbedingte Treue und Zuverlässigkeit, Kameradschaft und Heimatliebe, die diese Erfolge erzielten. Mit der 3. Panzerarmee kämpfte er bis Kriegsschluß im Osten. Auch hier stellte er sein überragendes Können und Wissen in den Dienst der Gemeinschaft.

In diesem Werk wird aber nicht nur die Persönlichkeit dieses hervorragenden Soldaten mit dem Goldenen Verwundetenabzeichen gewürdigt, sondern sowohl die 7. Panzer-Division als auch die Panzergrenadier-Division vorgestellt. Aus der Feder des Generals werden die Taten und Einsätze beider Divisionen beschrieben. So erhält das Werk über einen der großen Panzerführer seine besondere Note dadurch, daß beide Divisionen in allen ihren Einsätzen dem Leser nahegebracht werden. Dem Werk sind 24 Fotoseiten mit 35 überwiegend großformatigen Fotos beigegeben, die sowohl von Manteuffel als auch seine Mitkämpfer zeigen.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit und Jugend

Geburtstag und -ort – die Vaterstadt Berlin

Wie man Kadett wird – Was das Kadettenkorps mitgibt

Der Erste Weltkrieg

Die Lage in Deutschland

Das Parteiengezänk

Im Freikorps – Kavallerieoffizier in der Reichswehr

 

Zwischen zwei Kriegen als Offizier

Die Panzerwaffe der Theorie – Einflüsse Hindenburgs und Ludendorfs auf uns junge Offiziere

Hitler unsere Hoffnung

 

Militärische Laufbahn von 1935 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

Wie ich den Werdegang der Panzertruppe erlebte

Beim Aufbau der deutschen Panzertruppe

Auf der Panzertruppen-Schule II, Berlin-Krampnitz

 

Als Kommandeur im Ostfeldzug

Die Gespenster-Division in Frankreich

Der Rußlandfeldzug – Bis nach Wjasma

Moskau – Kiew – Leningrad?

„Schlußjagd" auf Moskau

Der Wendepunkt: Jachroma

Rückzug und Frost

Neuaufstellung in Frankreich

 

Der Kampf in Afrika

Warum der Brückenkopf Tunesien gehalten werden mußte

Deutsche Gegenaktionen

Der Wettlauf nach Tunis

Sonderaufträge in Afrika – Die Divison „Manteuffel"

Rommels Panzerraid nach Thala

Divison Manteuffel im Nordabschnitt

 

Meine zwei ersten Begegnungen mit Hitler

Ich erhalte die 7. Panzer-Division – wie der Krieg in Rußland im Sommer 1943 aussah

Im Großraum Charkow

Raketentreffer – Kampf am mittleren Dnjepr

Gegenschlag bei Shitomir

Das Eichenlaub für Manteuffel

Ein folgenschwerer Entschluß

 

Bei der Panzergrenadier-Divison Großdeutschland

Warum Rumänien geschützt werden mußte – Wieder im Führerhauptquartier

Zwischen Pruth und Moldau – Die Schwerter

Der Kampf im Nordabschnitt der Ostfront

Wieder in Rastenburg

 

Wie ich Hitler nach meinen Besuchen sah

Der erste Eindruck im Westen – Die Lage dort

 

Die Schlacht in den Ardennen

Hitlers Wunschdenken – Politische Ziele der Schlacht - Große oder Kleine Lösung der Offensive? – Sticht der letzte Trumpf?

Die Schlacht beginnt

Bei den deutschen Divisionen

Letzter Vorstoß der Panzer-Lehr-Division

Das Äußerste ist: Erreichen der Maas

Das Fazit der Schlacht

 

Vom Westen nach dem Osten

Armee zwischen Weichsel und Elbe

Westlich der Oder

Hitlers Tod

 

Nach einem verlorenen Krieg

Politische Missionen

Der Historiker von Manteuffel

Deutschlands Lage

Warschauer Pakt und NATO

Schlußwort

Anlage1: Die 7. Panzer-Division - die „Gespenster-Division"

Anlage 2: Die Panzergrenadier-Divison „Großdeutschland"

Anlage3: Ritterkreuzträger der beiden Divisionen