Werner Maser, Das Dritte Reich

Alltag in Deutschland von 1933 bis 1945

Darstellung anhand von SD- und Gestapo-Akten

496 Seiten, Paperback

Neuauflage: lieferbar ab 17.4.2018

Prof. Maser, der international als einer der bedeutendsten Kenner des Nationalsozialismus galt, hat in diesem Klassiker der NS-Geschichtsschreibung anhand von SD- und Gestapo-Akten und einer Vielzahl anderer Dokumente untersucht, welche Gefühle, Hoffnungen, politische und persönliche Erwartungen die Deutschen von der Machtübernahme der Nationalsozialisten an bis zum Zusammenbruch des Reiches mehrheitlich hegten. Wie dachten die Deutschen über die NS-Führung, wie standen sie zur Wehrmacht, welchen Einfluß hatte die staatliche Propaganda? Masers Untersuchung widmet sich besonders den problematischen Themenbereichen Antisemitismus, Euthanasie, Kirchen- und Kulturpolitik, Kriegsvorbereitungen, Blitzsiege, Angriff auf die Sowjetunion, 20. Juli 1944 und schließlich Untergang des Großdeutschen Reiches. Dieses faktenreiche und dennoch flüssig und packend geschriebene Werk bietet die wohl beste Argumentationsbasis gegen die pauschale und kollektive Verurteilung der Deutschen als Täter in der Zeit des Dritten Reiches.

Professor Dr. Werner Maser (geb. 12. Juli 1922, gest. 5. April 2007) galt international als einer der bedeutendsten Kenner des Nationalsozialismus. Masers Buch Adolf Hitler: Legende – Mythos – Wirklichkeit (1971) erreichte bis 2001 18 Auflagen und wurde in 22 Sprachen übersetzt. Viele seiner Werke sind in zahlreichen Übersetzungen weltweit erschienen.