Erich Murawski, Der Kampf um Pommern

Die letzten Abwehrschlachten im Osten

512 Seiten, gebunden, Hardcover, 24 Seiten Bilder, zahlreiche militärische Lageskizzen

ISBN 978-3-938176-22-1

Diese umfangreiche und detailgenaue Dokumentation behandelt die Eroberung Pommerns durch die Rote Armee von Januar 1945 bis zur Kapitulation im Mai 1945. Murawski gelingt es, die verzweifelten, erbittert-harten und außerordentlich verlustreichen Abwehrkämpfe der deutschen Truppen anschaulich zu machen. Vom Zusammenbruch der deutschen Ostfront an der Weichsel bis zu den letzten Absetzbewegungen der zerschlagenen deutschen Truppen nach Mecklenburg und über die Ostsee werden alle wesentlichen militärischen Aktionen beschrieben. Der Autor konnte dazu neben deutschen auch polnische und sowjetische Quellen auswerten. Ein fundiertes Werk von großer militär- und landesgeschichtlichen Bedeutung!

Der Militärhistoriker und gebürtige Pommer Erich Murawski (12.8.1894 - 11.10.1970) – bei Kriegsende Oberstleutnant im Oberkommando der Wehrmacht in Berlin – baute nach seiner siebenjährigen Kriegsgefangenschaft ab 1955 in Koblenz das Militärarchiv des Bundesarchivs auf und wurde dessen erster Leiter.

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort

Einleitung

Behörden und Bevölkerung vor und während der Kampfhandlungen in Pommern

Behörden und Partei.

Der Reichsverteidigungskommissar Schwede-Coburg 1945

Volkssturm, Hitler-Jugend und Werwolf im Einsatz

Die Räumungsanordnungen und ihre Durchführung

Die Haltung der Bevölkerung

Sowjetische und deutsche militärische Führer und ihre Führungsentschlüsse vor und während der Pommernschlacht 1945

Die sowjetische Seite

Die Führer

Die sowjetischen Führungsentschlüsse

Die deutsche Seite

Hitler und seine militärischen Führungsstäbe

Der Chef des Generalstabes des Heeres

Die Oberbefehlshaber und die Chefs der Heeresgruppe Weichsel

Die Armeeführer an der pommerschen Front

Befehlshaber und Führungsstäbe im Wehrkreis II

Führungsentschlüsse

Der Zusammenbruch der deutschen Ostfront an der Weichsel und der Sturmmarsch der 1. Weißrussischen Front von der Weichsel bis zur Oder (ab 12. Januar 1945)

Das Vorspiel im westpreußisch-pommerschen Grenzraum (Ende Januar bis Mitte Februar 1945)

Die Notmaßnahmen des Stellv. II. A.K. (Stettin) (Ende Januar 1945) .

Das pommersche Stellungssystem und seine Aufgabe

Die im Wehrkreis II vorbereiteten "Gneisenau"-Kampftruppen und ihre Verwendung im Jahre 1945

Entwicklung und Ablauf der Kämpfe vor und in der Pommernstellung unter dem Befehl von General Kienitz vom 20. bis 26. Januar 1945

21 Tage "Wellenbrecher" Sehneidemühl (24. Januar bis 13. Februar) .

Der Ausbau der Festung

Die Verteidigung

Der mißlungene Ausbruch

Die Heeresgruppe Weichsel versucht mit Hilfe des neu gebildeten SS-Pz. AOK 11 in Pommern beschleunigt eine Abwehrfront aufzubauen (Ende Januar bis Mitte Februar 1945)

Der Dammbruch bei Hochzeit und seine Folgen

Organisatorische Maßnahmen

Das verzweifelte Ringen mit dem nordwärts drängenden Nordflügel der 1. Weißrussischen Front (1. bis 15. Februar)

Der wirksame Sperriegel Bahn — Pyritz — Arnswalde

Lage und Planung Mitte Februar 1945

Die mißglückte Operation "Sonnenwende" bei der 11. SS Pz. Armee südlich Stargard (15. bis 23. Februar)

Der operative Durchbruch in Ostpommern und die Aufspaltung der Heeresgruppe Weichsel (20. Februar bis 5. März)

Die beiderseitigen Vorbereitungen für die Schlacht um Pommern

Das Aufreißen der Naht zwischen der 11. SS Pz. Armee (ab 24. Februar: 3. Pz. Armee) und der 2. Armee (24. Februar bis 10. März)

Schukows Schlag gegen die 3. Pz. Armee ostwärts Stargard (1. bis 10. März)

Der Untergang des X. SS-Korps

Folgen der Frontzertrümmerung ostwärts der Oder

Der wandernde Kessel der Korpsgruppe von Tettau

Das Opfer Kolbergs

Die sogenannte "Festung" Kolberg 1945

Die sechste Belagerung Kolbergs (4. bis 18. März)

1. Abschnitt vom 4.- 7. März

2. Abschnitt vom 8.-12. März

3. Abschnitt vom 13.- 16. März

4. Abschnitt vom 16.-18. März

Die Leiden der Zivilbevölkerung

Abschließende Würdigung der Kämpfe

Vom Aufbau bis zur Aufgabe des Oderbrückenkopfes Altdamm (6. Bis 20. März)

Die Abwehrschlacht an der Oder (April 1945)

Die Verteidigung der Oder und ihre Möglichkeiten

Die "Festung" Stettin

Der Verteidigungsbereich Swinemünde

Die ruhige Oder-Front bis Mitte April

Das Ringen um die Oder-Übergänge (16. bis 25. April)

Der operative Durchbruch bei Pasewalk und Prenzlau (26. bis 27. April)

Die letzten Kämpfe auf pommerschem Boden und die Absetzbewegungen nach Mecklenburg und über See (25. April bis 5. Mai)

Die Auseinandersetzungen zwischen dem OKW und dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel (21. bis 29. April)

Die Räumung Westpommerns und der Festung Stettin (25. April bis 2. Mai)

Stettin wird der Roten Armee kampflos überlassen

Der Verlust Westpommerns

Der letzte Akt jenseits der Peene (29. April bis 5. Mai)

Das Ende des Verteidigungsbereichs Swinemünde

Die Kapitulation von Greifswald

Die Vorgänge in Stralsund

Die letzte Bastion war Rügen

Abschluß der Kriegshandlungen in Pommern am 5. Mai 1945

Einsatz von Kriegsmarine und Luftwaffe im pommerschen Bereich

Die Kriegsmarine

Die Luftwaffe

Ausklang

Register

Personenverzeichnis

Ortsverzeichnis

KARTEN