CD, Agnes Miegel, Ostpreußen - Es war ein Land...

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Agnes Miegel, Kurzbiographie

Gedichte, Balladen und Lieder der ostpreußischen Heimat

Aus einer Lesung der "Mutter Ostpreußen" - Agnes Miegel trägt ihre Gedichte vor:

1. Geläut der Silberglocke des Königsberger Domes
2. Es war ein Land (Gedicht aus "Stimme der Heimat")
3. Land der dunklen Wälder (Lied)
4. Sonnenwendreigen (Gedicht aus "Ostland")
5. Reiter schmuck und fein (Lied)
6. Mainacht (Gedicht aus "Stimme des Herzens")
7. So seht mal an mein rosa Kleid (Lied)
8. Cranz ( Gedicht aus "Stimme der Heimat")
9. Ging ein Weiblein Nüsse schütteln (Lied)
10. Anke van Tahraw (Lied)
11. Heimweh ( Gedicht aus "Stimme der Heimat")
12. De Oadeboar (Lied)
13. Die Frauen von Nidden (Gedicht aus "Stimme der Heimat")
14. Zogen einst fünf wilde Schwäne (Lied)
15. Abschied von Königsberg (Gedicht aus "Du aber bleibst in mir")
16. Es dunkelt schon in der Heide (Lied)
17. Trost (Gedicht aus "Du aber bleibst in mir")
18. Geläut der Silberglocke des Königsberger Domes

Laufzeit: 32 Minuten

Agnes Miegel
 

Agnes Miegel wurde geboren im Jahre 1879, am 9. März in Königsberg, sie verstarb am 26. Oktober 1964 in Bad Salzuflen. Sie war Schriftstellerin, Lyrikerin, Balladendichterin
Die von vielen ihrer Landsleute über den Tod hinaus als "Mutter Ostpreußen" verehrte Dichterin "schöpfte aus ihrer Verbundenheit mit der ostpreußischen Heimat und schilderte in herber, bildstarker Sprache die östlich Landschaft, ihre Sagen und ihre Geschichte, Grenzschicksale und Frauenleben " (Brockhaus).

Sie war wohl die bedeutendste deutschsprachige Balladendichterin; die Höhepunkte ihrer Lyrik und ihres Erzählwerkes sind vor allem bei ihren Ostpreußen unvergessen. Der in Königsberg Geborenen blieb der tief erlittene Verlust der geliebten Heimat nicht erspart. Sie lebte seit 1948 in Bad Nenndorf.

Ihre Vorfahren, Kaufleute, Beamte, Landwirte, stammen aus Preußen, dem Oberbruch, aus dem Elsaß, dem Reinland und aus Salzburg.. Sie besuchte die Höhere Mädchenschule in Königsberg, lebte in einer Pension in Weimar.In einem Berliner Krankenhaus wurde sie als Krankenschwester ausgebildet. Sie war Erzieherin an einem Mädcheninternat bei Bristol und kam 1905 zum Besuch des Lehrerinnenseminars nach Berlin. Wegen der Krankheit der Eltern kehrte sie nach Königsberg zurück, wo sie - unterbrochen von größeren Reisen -die Jahre 1906 bis 1945 verbrachte.

Sie arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin und seit 1927 als freie Schriftstellerin.Sie erhielt 1916 den Kleist-Preis, 1924 die Ehrendoktorwürde an der Albertina.

1939 wurde sie Ehrenbürgerin von Königsberg und erhielt 1940 den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main. 1945 flüchtete sie aus Königsberg nach Dänemark und fand 1946 Aufnahme in Schloß Apelern. 1948 zog sie nach Bad Nenndorf, wo sie 1954 Ehrenbürgerin wurde und bis zu ihrem Lebensende wirkte. Als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jh. ging sie in die Literaturgeschichte ein.

Auch ihre Erzählungen, vorzugsweise über ostpreußische Schicksale und Menschen, haben hohen künstlerischen Rang. Aus dem eigenen Erleben der Flucht heraus schenkte sie nach dem Zweiten Weltkrieg vielen Landsleuten Trost und neue Hoffnung.