Walter Lüdde-Neurath, Regierung Dönitz

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Die letzten Tage des Dritten Reiches

ISBN: 978-3-937820-22-4

242 Seiten, 9 Bilderseiten, Paperback

Walter Lüdde-Neurath wurde im September 1944 Adjutant des Großadmirals Dönitz. Er erlebte im Frühjahr 1945 den Zusammenbruch des Reiches, die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und die gewaltsame Auflösung der Regierung im Brennpunkt des Geschehens. Aus eigener Initiative, aber mit Billigung seines Chefs, hielt er Ereignisse, Besprechungen und Anordnungen des von seiner Ernennung überraschten letzten Staatsoberhauptes des Deutschen Reiches protokollarisch fest. Die Unmittelbarkeit des gewissenhaften Erlebnisberichtes und die Eindringlichkeit der wissenschaftlichen Bestandsaufnahme tragen wesentlich zur Klärung dieser schicksalsschweren Zeitspanne der letzten Tage des Dritten Reiches bei.

In einem umfangreichen Nachwort analysiert Prof. Dr. W. Baum die völkerrechtliche Bedeutung der Regierung Dönitz.

 

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Zeittafel

Vorwort

Vorwort zur 2. Auflage

Vorwort des Herausgebers zur 3. Auflage

Kap. 1 Herbst 1944 bis April 1945 -Eindrücke im Führerhauptquartier

Kap. 2 Dönitz verläßt Berlin

Kap. 3 Ein unerfüllbarer Auftrag: „Verteidigung des Nordraumes“

Kap. 4 Um die Nachfolge Hitlers

Kap. 5 „Reichspräsident“ durch Funkspruch

Kap. 6 Die militärische Lage am 2. Mai 1945

Kap. 7 Erkenntnis und Entschluß

Kap. 8 Teilkapitulation im Nordraum

Kap. 9 Bedingungslose Gesamtkapitulation

Kap. 10 Das Schicksal der Besetzten Gebiete

Kap. 11 Das „unpolitische Kabinett“

Kap. 12 Himmlers Entlassung

Kap. 13 Abdankung?

Kap. 14 Ost oder West?

Kap. 15 Die alliierte Kontrollkommission

Kap. 16 Verhaftung der Geschäftsführenden Reichsregierung

Verzeichnis der Abbildungen

Anhang

Anlagenverzeichnis31

Nachwort von Prof. Dr. W. Baum:

Die Regierung Dönitz in der heutigen wissenschaftlichen Forschung

I. Der Streit um Hitlers Nachfolge

II. Die Bildung der „Regierung Dönitz“

III. Die Kapitulation

IV. Zivile Aufbauarbeit und Zukunftspläne

V. Die Frage der Legalität

VI. „Finis Germaniae“? – Das Reich als völkerrechtliches Problem.

VII. Die Bedeutung der „Regierung Dönitz“