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Lebenserinnerungen

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Wolfgang Venohr, Die Abwehrschlacht

Erinnerungen 1940-1955
Die Kriegs- und Nachkriegserinnerungen des großen deutschen Patrioten, Historikers und Publizisten.

"Die Darstellung ist geprägt vom heißen Atem der Front, von den Leidenschaften des Kampfes, von der glühenden Vaterlandsliebe eines 17- 19jährigen jungen Menschen. So erklärt sich auch der erstaunliche Frontenthusiasmus, der aus jeder Zeile spricht. Dabei wird nichts verschwiegen; eine Romantisierung der Waffen-SS findet nicht statt. Die unglaubliche Brutalität der 'Trossknechte' in der Etappe kommt ebenso zur Sprachte wie das Phänomen der politischen Blindheit, das die Männer an der Front gefangenhielt, oder mein hoffnungsloser Versuch, diese Blindheit aufzubrechen, der mich fast vor das Kriegsgericht brachte. Spätere Erkenntnisse und Einsichten der Nachkriegszeit sind absichtlich nicht berücksichtigt worden, um der Authentizität, um der Ehrlichkeit keinen Abbruch zu tun" (Wolfgang Venohr)

Karl Dönitz, Zehn Jahre und zwanzig Tage

Erinnerungen des Großadmirals

Die Erinnerungen des Großadmiral Dönitz von 1935 - 1945 unterscheiden sich von den meisten Memoiren des Zweiten Weltkrieges in einem besonders wichtigen Aspekt: Ihm stand als Grundlage sein eigenes Kriegstagebuch als Befehlshaber der U-Boote zur Verfügung. Er mußte sich also nicht nur auf sein Gedächtnis verlassen. Da die Niederschrift außerdem schon unmittelbar nach der Entlassung aus der Spandauer Haft begann, war die eigene Erinnerung an die 10 bis 20 Jahre zurückliegenden Ereignisse wohl auch weniger durch nachträglich aus Gesprächen oder der Lektüre gewonnene Erkenntnisse überlagert. Damit entstand ein in der Darstellung der Fakten zuverlässiges und sich weitgehend auf die Wiedergabe von Überlegungen und Gedanken der Kriegszeit beschränkendes Memoirenwerk. Die Analysen der militärischen Situation und der sich daraus ergebenden Entschlüsse sind von großem Wert für die Geschichtsschreibung. Wegen der dem Großadmiral von der Geschichte zugeteilten Rolle sprengt sein Buch außerdem den Rahmen eines militärfac
hlichen Berichtes. Der sich daraus ergebende hohe Quellenwert des Buches für die historische Forschung ließ Autor und Verlag bei Neuauflagen von jeder nachträglichen Änderung Abstand nehmen. Da die Forschung in den seit der 1. Auflage 1958 vergangenen Jahren wichtige, damals noch nicht bekannte Erkenntnisse gewinnen konnte, ist seit der 7. Auflage 1980 ein Nachwort von Professor Dr. Jürgen Rohwer angefügt, das einen Überblick über den Stand der historischen Forschung über die Schlacht im Atlantik gibt, die sich nach Freigabe bislang geheimgehaltener Akten zur Frage der alliierten Funkaufklärung in einer Phase einschneidender Revision des bisherigen Bildes befindet. Denn ohne Frage haben 'Special Intelligence' und 'Ultra' die 'Schlacht im Atlantik' wesentlich abgekürzt, ohne sie wäre der Weg zum alliierten Sieg über Deutschland und Japan sehr viel länger geworden und hätte möglicherweise in vielen Bereichen einen ganz anderen Verlauf genommen, wohl mit noch verheerenderen Folgen für Sieger und Besiegte.

512 Seiten, gebunden, Schutzumschlag

Ernst von Salomon, Der Fragebogen

1951 erschien das hier als Taschenbuch vorliegende weltbekannte, lebhaft umstrittene Werk. Inzwischen erreichte es eine deutsche Auflage von über 250 000 Exemplaren, und fremdsprachige Ausgaben wurden in Amerika, England, Kanada, Frankreich, Italien und Spanien veröffentlicht. Das Buch wurde damit einer der größten Erfolge der Nachkriegszeit. Ein einzigartiger, kühner Einfall wird zum Bericht über ein bewegtes Leben und zugleich zur Darstellung der letzten fünfzig Jahre deutscher Zeitgeschichte. Ernst von Salomon demonstriert die Absurdität einer bürokratisch-kollektiven Maßnahme, die den Menschen zu kategorisieren suchte. Mit seiner peinlich genauen, überausführlichen Beantwortung macht er den Großen Fragebogen der damaligen, Militärregierung zum Dokument einer Gewissens- und Wahrheitsforschung für unser Halbjahrhundert und zeigt so am Beispiel des Einzelschicksals unser aller Leben zwischen den historischen Kräften und Mächten, denen es ausgeliefert ist. In einer reichen, erregenden Schau von eindrucksvoll
er Erlebnisfülle öffnen sich Rückblicke und Ausblicke, die den Leser zwingen, sich seiner eigenen Position im Zeitgeschehen bewußt zu werden.

Angaben zum Autor

Ernst von Salomon wurde gegen Ende der zwanziger Jahre in der deutschen Literatur bekannt als der Verfasser zeitgeschichtlicher Romane. Am 25. September 1902 als Sohn eines Polizeioffiziers in Kiel geboren und als Kadett erzogen, folgte er nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs nicht der Offizierslaufbahn, sondern geriet in den Strudel der deutschen Nachkriegszeit, deren Wirren und Probleme den Stoff zu seinen Romanen «Die Kadetten», «Die Geächteten» (rororo Nr. 461) und «Die Stadt» abgaben. Diese Werke, ins Englische, Französische, Italienische und Spanische übersetzt, überraschten durch ihre besondere literarische Note. Es waren Darstellungen, die ein an den Ereignissen der Zeit leidenschaftlich beteiligter Betrachter zur erzählenden Kunstform erhob. Im Jahre 1933 wandte sich Ernst von Salomon der Filmarbeit zu. Erst im Jahre 1949 widmete er sich wieder der Literatur. Ernst von Salomon starb am 9. August 1972.

Heinz G. Guderian, Erinnerungen eines Soldaten

Unbürokratisches Denken, starker Wille und verwegenes Draufgängertum kennzeichneten den neben Rommel bekanntesten Panmzerführer des Zweiten Weltkrieges.

Jutta Rüdiger, Ein Leben für die Jugend

Mädelführerin im Dritten Reich - Das Wirken der Reichsreferentin des BDM (Bund Deutscher Mädel)
Dr. Jutta Rüdiger, einst Führerin des BDM im Dritten Reich berichtet schwerpunktmäßig über ihre Führung des Bundes Deutscher Mädel vor 1945. Das Buch der bedeutenden Zeitzeugin gibt einen Einblick in viele politische Ereignisse.

Inhalt: Kindheit, Jugend, Studium, Beruf, Nationalsozialismus, Jugendarbeit, Krieg, Internierung, Neuanfang, Psychologische Praxis, Ruhestand, Umfangreicher Anhang mit Dokumenten

328 S., umfangreicher Bildteil, geb. mit Schutzumschlag