Geschichte
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Schlachtfelder in Ostpreußen. Von der Zeit des Deutschen Ritterordens bis zum Ersten Weltkrieg

ISBN 978-3-937820-10-1
223 Seiten + 16 Bilderseiten, Paperback
Dieser Band enthält eine akribisch zusammengestellte Dokumentation der Kämpfe, die seit Beginn der deutschen Besiedlung im 13. Jahrhundert immer wieder auf ostpreußischem Boden gegen feindliche Okkupanten geführt werden mußten. Erstmals erschienen 1932, herausgegeben und bearbeitet von Offizieren des Wehrkreiskommandos II in Ostpreußen, werden Kampfhandlungen und Schlachtfelder in Ostpreußen mit genauen Ortsangaben und militärischen Lageskizzen beschrieben: von der Zeit des Deutschen Ritterordens an über den 30jährigen Krieg und die Zeit des Großen Kurfürsten, die friderizianische Epoche, die Kämpfe gegen die Truppen Napoleons und ausführlich alle wesentlichen Schlachten gegen die russischen Invasoren in den Jahren 1914-15 während des Ersten Weltkrieges.

Beate Szillis-Kappelhoff, Prußen - die ersten Preußen

Geschichte und Kultur eines untergegangenen Volkes

395 Seiten, Paperback

ISBN 978-3-938176-48-1

Neuauflage!

jetzt wieder lieferbar!

Beate Szillis-Kappelhoff widmet sich in dieser ersten umfassenden Darstellung der Geschichte und Kultur der Prußen, jenem geheimnisvollen Volk, das dem späteren Staat Preußen seinen Namen gab.
Über viele Jahhunderte verteidigten die Prußen, die zur baltischen Sprachfamilie gehörten, tapfer und zäh ihr Siedlungsgebiet zwischen der Weichsel und der Minge, also dem späteren West- und Ostpreußen. Schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts hatten sich die Prußen stetig zunehmender Übergiffe der Polen zu erwehren, die eine Verbindung zur Ostsee suchten. Als sie zu Beginn des 13. Jahrhunderts aus der reinen Verteidigung zu Vergeltungsschlägen gegen das nordpolnische, masowische Gebiet übergingen, rief der polnische Herzog Konrad von Masowien den Deutschen Orden um Hilfe. Im Laufe des 13. Jahrhunderts gelang es den Rittern des Deutschen Ordens in einem besonders brutal geführten Eroberungskrieg, die Prußen zu besiegen und schließlich zu christianisieren. Aber es dauerte noch Jahrhunderte, bis die Sprache und Kultur der Prußen durch Unterdrückung, Missionierung und Assimilation verloren gingen. Dieses Buch begibt sich auf die Spurensuche nach der versunkenen Kultur des einst so kämpferischen und stolzen Volkes der Prußen.

Barran, Atlas Freie Stadt Danzig

Eine Sammlung - Stadtpläne, Karten, Tabellen, Ortsnamensverzeichnisse, topographische Karten

ISBN 978-3-937820-11-8, 158 Seiten (davon 65 Seiten Kartenteil), Paperback, Format: DIN A4

In der Danzig-Literatur ist in zahlreichen Veröffentlichungen der Schwerpunkt weitgehend auf die Stadt Danzig gelegt worden. Fast ganz ausgeklammert blieb bislang die Aufbereitung im speziellen Bereich der Ortspläne im Gebiet der Freien Stadt Danzig, der Orte im Land, die Lebensraum für viele Menschen waren.

Der Verfasser hat sich der Mühe unterzogen, die Gemeinden der Landkreise Danziger Höhe, Danziger Niederung und Großes Werder aus der Vergessenheit in den Blick zu bringen. Seine Arbeit betrifft die Zeit, in der Danzig Freistaat war und die Jahre nach der Wiedereingliederung in das Deutsche Reich.

Es ist ein Atlas entstanden, der die verstreuten Zeugnisse zusammenfaßt. Viele konnten als vorhanden übernommen werden, andere bedurften der Überarbeitung oder sogar der Neuaufstellung. Dieser Danziger Atlas und das ihm beigegebene Kartenmaterial füllen eine Lücke in der Siedlungsgeschichte des Weichseldeltas aus.


Günter Zerfass (Hrsg.), Die Pfalz unter französischer Besatzung von 1918 bis 1930

kalendarische Darstellung der Ereignisse vom Einmarsch im November 1918 bis zur Räumung am 1. Juli 1930

Die Versuche der französischen Besatzer, die linksrheinischen Gebiete nach dem Ersten Weltkrieg vom Reich zu lösen, beschränkten sich nicht nur auf das Rheinland, sondern richteten sich ebenso auf die Pfalz, wo man versuchte, mit Hilfe willfähriger Deutscher eine Autonome Republik Pfalz zu errichten. Die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung verweigerte sich jedoch den Separatisten und leistete teils passiven, teils aber auch bewaffneten Widerstand. Dieser Band dokumentiert chronologisch den Kampf der Pfälzer gegen die Abtrennung ihrer Heimat vom Reich.

480 Seiten, Paperback

Hans Rustemeyer, Schwert und Strick

Die Geschichte der Feme

Dieses Buch bringt die Geschichte eines bis heute von Sagen und Lügen umwobenen Bundes, der während des Interregnums, "der kaiserlosen, der schrecklichen Zeit" (1254-1273), zum ersten Mal von sich reden machte. "In Westfalen griffen die rechtlichen Menschen zu dem verzweifelten Mittel von Femegerichten, die bald auf ganz Deutschland übergriffen." (Joachim Fernau). Ein wenig bekanntes, dafür um so spannenderes Kapitel des Mittelalters findet seine Würdigung.

110 Seiten, Pb.

Lorkovic u.a., Das kroatische Trauma

Kulturpsychologisches über ein Volk am Rande der Vernichtung
Wie läßt sich die Eskalation der serbischen Gewalt im zerbrochenen Jugoslawien erklären? Welche Motivationen liegen dem kroatischen Nationalismus zugrunde? Weshalb kehren plötzlich alte geopolitische Formationen und Allianzen in die europäische Geschichte zurück? Die Autoren, drei kroatische Wissenschaftler, liefern einen Beitrag zum Verständnis der Psychopathologie kleiner Völker im Kampf für den eigenen Staat.

148 Seiten, Pb.

Thüringen, Franz Kurowski

Von der Vorzeit zum Heute

Herrscher - Residenzen - Land und Leute

zur Zeit vergriffen!

Beginnend mit den ersten Steinzeitjägern über Kelten, Römer und Hermunduren und das erste germanische Königreich – mit seiner Heiligen, der Königstochter Radegunde – spannt sich der Bogen der Geschichte Thüringens bis in unsere Zeit. Thüringen, das Herzland der deutschen Geschichte, wurde schon früh von fränkischen Truppen erobert und mit Fiskalgütern, Markenherzögen und Königshöfen durchzogen. Der Kampf gegen die Wilzen und Sorben an der Ostgrenze und die Missionierung durch Bonifatius führten zur ersten Landgrafen-Dynastie der Ludowinger, deren Hauptresidenz schließlich die Wartburg wurde.

Mit höfischen Festen und Sängerwettstreiten der Großen dieser Kunst – darunter Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide – und der bedrückenden Geschichte der Heiligen Elisabeth erlebte die Wartburg ihren ersten Höhepunkt. Martin Luther, der hier die Bibel übersetze, markierte die Zeit der Reformation. Als die Burschenschaften im Jahre 1817 zur Wartburg empor marschierten und für die Einheit und Freiheit Deutschlands demonstrierten, erlebte sie ihren dritten großen Glanzpunkt.

Trotz der Verheerungen Thüringens durch Bauernkrieg, den Schmalkaldischen Krieg und den Dreißigjährigen Krieg gediehen in diesem Land die Reichsstädte. Reichsritter und Grafen gründeten eine Vielzahl kleiner Residenzen mit prunkvollen Schlössern, die noch heute die Vielfalt und Schönheit Thüringens markieren.

Die Städte und ihre Universitäten, an ihrer Spitze Jena, machten Geschichte, Kurorte und Heilbäder entwickelten sich zu besonders attraktiven Anziehungspunkten.

Franz Kurowski hat das „grüne Herz" Deutschlands mehrfach intensiv bereist und die Geschichte dieses beeindruckenden Landes auf spannende Weise und allgemeinverständlich niedergeschrieben.

ISBN 3-938176-02-4, 392 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format: DIN A4, gebunden, Hardcover