Die deutsche Luftwaffe
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Adolf Galland, Die Ersten und die Letzten

Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg

392 Seiten, 35 Abbildungen, 15 x 20 cm, gebunden mit farbigem Überzug

„Wo bleiben unsere Jäger?". Diese Frage haben Bevölkerung und Truppe in den Jahren der schweren allierten Luftangriffe immer wieder aufgeworfen.Hierauf ist bis heute noch keine gültige Antwort erteilt worden. Warum unseren Jagdfliegern der Erfolg versagt blieb, Heimat und Front vor den furchtbaren Luftangriffen der Allierten zu schützen, das erfahren wir nun aus Adolf Gallands Buch „Die Ersten und die Letzten".

Der Verfasser, während der entscheidenden Phase des Luftkrieges „General der Jagdflieger", füllt mit seinem Buch eine Lücke in der Kriegsliteratur. Es wird berichtet von den mutigen und in den letzten Kriegsjahren hoffnungslosen Einsatz der Jagdflieger. Galland beschreibt die Entstehung der Jagdwaffe, ihren Einsatz in Spanien und ihre Erfolge im Polen- und Westfeldzug. Über die entscheidenden Phasen, der Luftschlacht um England, bis hin zum Ende erfährt der Leser die Zusammenhänge und Hintergründe eines der spannendsten und erschütterndsten Kapitel des Zweiten Weltkrieges.

Dickfeld, Die Fährte des Jägers

Kriegserinnerungen eines deutschen Jagdfliegers

Zur Zeit nicht lieferbar!

Adolf Dickfeld, geboren am 20.2.1910 als Sohn eines Offiziers der Artillerie-Schießschule Jüterbog in der Mark Brandenburg, zog es schon früh zur Fliegerei. Seine ersten "Luftsprünge" absolvierte er in Hirschberg/Riesengebirge bei Hanna Reitsch und später bei Wolf Hirth auf dem Hornberg bei Stuttgart. Den ersten Motorflugschein erwarb er in Berlin-Adlershof. Es folgten Luftrennen auf der Isle of Man, zur Oase Kufra, und er nahm an drei "Deutschlandflügen" sowie vielen anderen fliegerischen Wettbewerben teil. Es folgte eine Ausbildung zum Verkehrsflieger in Braunschweig unter dem späteren Generaloberst Alfred Keller. Zugleich erwarb er beide Kunstflugscheine und beendete erfolgreich die Verkehrsfliegerschule als Blindfluglehrer u.a. für die bekannte JU 52.

Adolf Dickfeld studierte Radiotechnologie, bevor er am 1. März 1937 der Luftwaffe beitrat. Bei Ausbruch des Krieges war er Pilot bei der III./JG  52. Am 16. August 1941 gelang ihm sein 10. Luftsieg. Zum Jahresende waren es bereits 37. Am 8. Mai 1942 errang er elf, am 14. Mai 10 und am 18. Mai 9 Luftsiege. Für 101 Luftsiege bekam er am 19. Mai 1942 das Eichenlaub zum Ritterkruez verliehen, außerdem wurde er zum Oberleutnant befördert. Nach längerer Abwesenheit kehrte er im August 1942 an die Front zurück. Als er das JG 52 im September wieder verließ, gingen 128 Luftsiege auf sein Konto. Zum JG 2 nach Nord-Afrika kommandiert, übernahm Dickfeld die II. Gruppe. Dort gelangen ihm weitere fünf Luftsiege gegen westliche Gegner. Bei einem Startunfall in der Nähe von Kairo erlitt Dickfeld am 8. Januar 1943 schwere Verletzungen. Am 17. April 1943 wurde er Kommandeur der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 11, das zur Reichsverteidigung in Norddeutschland lag. Beförderung zum Major am 18. Mai 1943. Kurz darauf wurde er bei einem Angriff auf schwere Bomber abgeschossen und verwundet. Nach seiner Wiedergenesung Ernennung zum General für Führernachwuchs im Reichsluftfahrt-Ministerium und Reichs-Inspekteur der Flieger-Hitler-Jugend. Doch Adolf Dickfeld lag der Stabsdienst nicht, so daß er wieder an die Front versetzt wurde. Er flog die Bücker 181 mit Raketen gegen russische Panzer und wenig später die He 162, mit der er einen Luftsieg errang. Bei Kriegsende hatte Dickfeld - am 22.2.1945 zum Oberst befördert - in 1.072 Einsätzen 151 Luftsiege errungen (davon 136 anerkannte). Das Ritterkreuz erhielt Dickfeld am19. März 1942, das Eichenlaub zum Ritterkreuz am 19. Mai 1942.

gebunden, Hardcover, 396 Seiten

Johannes Steinhoff, Die Straße von Messina

Tagebuch eines Kommodore

278 Seiten, 33 Abbildungen

Dieser um zahlreiche Fotografien erweiterte Nachdruck der Erstausgabe von 1969 macht ein wichtiges Dokument aus dem Zweiten Weltkrieg wieder greifbar. Der nachmalige Inspekteur der Luftwaffe der Bundeswehr Johannes Steinhoff, damals Kommodore eines Jagdgeschwaders,
schildert in seinem Tagebuch vom 21. Juni bis 13. Juli 1943 die Abwehrschlacht um Sizilien.
Dabei fiel den Jagdfliegern eine Aufgabe zu, „die undurchführbar war" und die Johannes Steinhoff bewusst machte, „dass eine Wende zur endgültigen Niederlage eingetreten war". Die eingefügten Fotografien machen diese Ausgabe zu einem außergewöhnlichen Zeitzeugnis des Krieges.

Franz Kurowski, Hans Joachim Marseille

Der erfolgreichste Jagdflieger des Afrikafeldzuges

222 Seiten, 141 Abbildungen, 17 x 24 cm, gebunden mit farbigem Überzug

Gestützt auf viele Augenzeugenberichte, Dokumente und unveröffentlichte Quellen entwirft Franz Kurowski ein Porträt des erfolgreichsten Jagdflieger des Afrikafeldzuges, Hans-Joachim Marseille. Schon zu Lebzeiten wurde der „Stern Afrikas" zur Legende, sein kühnes Fliegerleben wurde bereits verfilmt. Der gebürtige Berliner,
der kein typischer Soldat war, entwickelte sich nur allmählich zu jener herausragenden Fliegerpersönlichkeit, die auch „Adler über der Wüste"
genannt wurde. Am 30. September 1942 stürzte die Maschine von Hans-Joachim Marseille ab.
140 zum Teil farbige Fotos machen das Buch einzigartig.

Johannes Steinhoff, In letzter Stunde

Verschwörung der Jagdflieger

302 Seiten, 30 Abbildungen, 15 x 20 cm, gebunden mit farbigem Überzug

Ein dramatisches Kapitel aus den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs: Göring, der Verantwortliche für das Scheitern der Luftverteidigung über dem Reich, sollte abgesetzt, ein neues Kampfkonzept zum Eindämmen, ja vielleicht sogar zum Stoppen der Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung entwickelt werden.
Im Mittelpunkt der Strategie stand der Düsenjäger Me 262, das damals schnellste Flugzeug der Welt. Doch die Verschwörung der Jagdflieger, hier mitgeteilt von einem der Hauptbeteiligten, scheitert. Einzigartige Fotografien bebildern die Ereignisse und machen das Buch zu einem einzigartigen Zeugnis der Zeitgeschichte.

Major Heinz-Wolfgang Schnaufer

Der erfolgreichste Nachtjäger aller Zeiten

160 Seiten, ca. 100 Abbildungen, 17 x 24 cm, gebunden mit farbigem Überzug

von Franz Kurowski

Dies ist die Geschichte von Major Heinz-Wolfgang Schnaufer. Geboren am 16. Februar 1922 in Calw/Württemberg, trat er im Frühjahr 1941 als Offiziersanwärter in die Luftwaffe ein und gelangte nach der fliegerischen Grundausbildung und einigen Speziallehrgängen im Frühjahr 1942 zur Nachtjägerwaffe. Am 1. April 1941 zum Leutnant befördert, gelang ihm mit der 2. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 am 2. Juni 1942 sein erster Nachtsieg. Weitere Nachtsiege folgten. Im August 1943 übernahm er die 12. Staffel als Staffelkapitän. Zum Oberleutnant befördert, wurde ihm am 31. Dezember 1943 nach 42 Nachtjagdsiegen das Ritterkreuz verliehen. Vom 24. auf den 25. Mai 1944 gelang es Schnaufer binnen 14 Minuten fünf Lancaster abzuschießen. Am 24. Juni 1944 wurde ihm als Hauptmann und Kommandeur der IV./Nachtjagdgeschwader 1 das Eichenlaub verliehen, dem wenig später am 30. Juli 1944 die Schwerter und am 16. Oktober 1944 die Brillanten folgten. Als das Jahr 1944 zu Ende ging, hatte sich Schnaufer, seit 1. Dezember 1944 Major und mit 22 Jahren jüngster Geschwaderkommodore der Luftwaffe mit insgesamt 106 Nachtjagdabschüssen an die Spitze der deutschen Nachtjäger gesetzt. Von der RAF respektvoll das „Nachtgespenst von St. Trond" genannt, ging er mit 121 Abschüssen als erfolgreichster Nachtjäger aller Zeiten in die Annalen ein.

DVD - Die Geschichte der deutschen Luftwaffe 1914-1945

DVD: 75 Minuten + 10 Minuten Bonusfilm + 25 Minuten Interviews

Kaum hatten sich die ersten Flugzeuge in den Himmel erhoben, da bemächtigte sich das Militär der neuen Erfindung. Bereits im Ersten Weltkriegs griffen waghalsige Piloten in die Kämpfe ein, und Fliegerasse wie Manfred von Richthofen oder Ernst Udet wurden zu gefeierten Helden. Durch die Auflagen von Versailles praktisch aufgelöst, entwickelte sich die deutsche Luftwaffe zunächst im Geheimen weiter. Nach Hitlers Machtergreifung und der Bewährungsprobe im Spanischen Bürgerkrieg wurde sie mit Nachdruck zu einer schlagkräftigen Militärmaschinerie ausgebaut. Die Blitzsiege der ersten Kriegsjahre wären ohne die Luftwaffe nicht möglich gewesen. Der im Verlauf des Krieges wachsenden Übermacht der alliierten Luftstreitmächte setzten die deutschen Ingenieure neben zahlreichen anderen Erfindungen auch die ersten Düsenflugzeuge und Raketen entgegen. Revolutionäre Neuerungen, die aber zu spät kamen, um den militärischen Zusammenbruch abzuwenden.

Umfassend und mit zum Teil nie gezeigten Filmaufnahmen in Farbe und Schwarzweiß zeichnet dieser Film die Entwicklung der deutschen Luftwaffe von 1914 bis 1945 sachgerecht und spannend nach.

Bonusmaterial: privat gedrehte Filme von Luftwaffenangehörigen und Ingenieuren sowie Interviews mit hochdekorierten deutschen Flugzeugführern, Biographien, Flugzeugdatenblätter, Bonusfilm »Flug des Lastenseglers Gigant«

Die DVD-Menüs und der Hauptfilm sind in deutscher, englischer und französischer Sprache anwählbar.

DVD - Der Krieg in der Luft

3 Filme auf einer DVD

Reichsverteidigung 44/45

Berlin, 18. Februar 1943: Im Sportpalast schwört Reichspropagandaminister Goebbels die Zuhörer auf den »Totalen Krieg« ein. Doch der ist für die Deutschen schon längst grausame Wirklichkeit. Nacht für Nacht fliegen die alliierten Bomberflotten in das Reichsgebiet ein und zerstören eine Stadt nach der anderen. Die Luftwaffenführung reagiert mit dem Aufbau von Nachtjagdstaffeln. Im Frühjahr 1945 sollen schließlich Rammjäger die Bomber vom Himmel holen. Doch es fehlt an Piloten und einsatzfähigen Maschinen.

Ca. 80 Minuten

Stukas im Einsatz – Aus der Geschichte des Geschwaders Immelmann

In bislang unveröffentlichten Originalaufnahmen werden Aufbau und Einsatz der legendären Stukawaffe exemplarisch geschildert. Das furchteinflößende Geheul der Stukakampfsirenen hat die Kriegsgegner in Angst und Schrecken versetzt. Der Einsatz der Stukas trug maßgeblich zu den Erfolgen der Blitzkriege in den ersten Kriegsjahren bei. Doch die Verluste waren hoch. Zu sehen ist das Alltagsleben des Geschwaders Immelmann, der Kriegseinsatz im Westen und im Osten und spektakuläre Aufnahmen vom Einsatz im Sturzflug.

Ca. 80 Minuten

Hans Joachim Marseille: Der Stern von Afrika

Wer war dieser junge deutsche Flieger, der mit nur 22 Jahren am 30. November 1942 in der libyschen Wüste tödlich verunglückte? Rommels erfolgreichster Jagdflieger errang in wenigen Monaten 158 Luftsiege. Er war das strahlende Vorbild einer ganzen Generation und gleichzeitig ein Symbol ihrer Tragik. Die Spurensuche nach der Fliegerlegende Hans-Joachim Marseille mit historischen Filmaufnahmen und unveröffentlichten Bildern aus dem Familienalbum zeichnet ein neues Bild des längst verloschenen »Sterns von Afrika«.

Ca. 80 Minuten