Konrad Lorenz
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2 CD - Konrad Lorenz - Über das Verhalten geselliger Tiere

Originaltonaufnahmen 1951-1983
Herausgegeben von Klaus Sander
2-CD-Set, 140 Minuten
Booklet, 8 Seiten

Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2005 (Beste Information)!


CD1
1 Im Garten von Altenberg 4:32
2 Forschung mit Wildgänsen 2:20
3 Moralanaloges Verhalten geselliger Tiere 28:18
4 Wie entsteht tierisches Verhalten?
Im Gespräch mit Erich von Holst 34:22

CD2
1 Ein Wasserschloß als Forschungsstätte
Im Gespräch mit Freiherr von Romberg 9:55
2-5 Wertphilosophische Aspekte der Evolution 52:48
6 Die schöpferische Kraft 6:03

"Lorenz war einer dieser raren Wissenschaftsstars: Er hatte nicht nur etwas zu sagen, sondern war auch ein begnadeter Erzähler. Mit seinen beeindruckenden öffentlichen Auftritten, begeisterte er breite Bevölkerungskreise für seine Erkenntnisse." (K. Taschwer/B. Föger)


Stimmen der Kritik:

"Dem Verhaltensforscher bereitete es Freude, die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu fesseln. Sein Erzähltalent war sprichwörtlich. Einige markante Kostproben vereinigt das Hörbuch. So war Konrad Lorenz in seinem Element, wenn er über die Evolution der Tötungshemmung bei Tieren berichten konnte ... Zu den schönsten Tondokumenten der Sammlung gehört ein 30-minütiges Gespräch zwischen Erich von Holst und Konrad Lorenz aus dem Jahr 1953. Am Beispiel der Revierkämpfe von Buntbarschmännchen ist zu erfahren, wie ein Männchen zwischen Angriff und Rückzug hin- und herschwankt ... Die Gespräche und Vorträge aus drei Jahrzehnten zeigen Konrad Lorenz in seiner zoologischen Vielseitigkeit und mit seinem philosophischen Geist. Wer darüber hinaus einem Wissenschaftsstar mit Humor begegnen möchte, der kommt bei der Originalton-Sammlung auf seine Kosten." (Konrad Lindner, MDR Figaro)

"Da freut sich der Tierfreund: Konrad Lorenz spricht." (Süddeutsche Zeitung)

"Wer einmal sein vieldiskutiertes Buch 'Das sogenannte Böse' gelesen hat oder späteren umweltpolitischen Schriften wie jenes über 'Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit', der hat das Wesen des berühmten Verhaltensforschers Konrad Lorenz allenfalls ansatzweise erfaßt. Und auch die zum hundersten Geburtstag unlängst erschienenen Biographien über Lorenz vermögen nur anzudeuten, was zum Charakter dieser großen österreichischen Forscherfigur mindestens genauso gehört wie sein wissenschaftlicher Ehrgeiz: seine selbstironischen Züge und eine manchmal geradezu poetische Rhetorik. Mit der von Klaus Sander vom Kölner supposé-Verlag herausgegebenen Hörbuch-CD wird diese Lücke geschlossen. Auf den beiden CDs sind Originalaufnahmen aus nahezu der gesamten Schaffensperiode des Nobelpreisträgers enthalten. Zu hören sind Gespräche und Vorträge über die Verhaltensforschung an Tieren, über 'Wertphilosophische Aspekte der Evolution' über 'Die schöpferische Kraft' und eine spannende Diskussion mit seinem Seewiesener Kollegen, dem Neurophysiologen Erich von Holst." (Joachim Müller-Jung, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Der begnadete Erzähler Lorenz bettet in den einzelnen Beiträgen - unter Nennung von treffenden Beispielen und stichhaltigen Belegen - die Biologie und insbesondere die Verhaltensforschung in das philosophische Umfeld etwa der Erkenntnistheorie. Die nicht nur an Biologen adressierten Ausführungen dürften auf ein breites Interesse stoßen, zumal sie verständlich dargeboten weit mehr sind als ein Dokument der Zeit- oder Wissenschaftsgeschichte. Deshalb können die Beiträge nicht nur die eine oder andere Mußestunde im häuslichen Wohnzimmer akustisch umrahmen, sondern auch zur Bearbeitung im Unterricht über die fachspezifischen Grenzen der Biologie hinaus von Interesse sein." (Wilhelm Irsch, Biologie in unserer Zeit)

"Wenn der "Einstein der Tierseele" (Spiegel) über Erdkröten und Tintenfische, Rhesusaffen, Läusen und Kolkraben spricht, teilt sich selbst einem eher indifferenten Hörer etwas von jener besonderen Begeisterung für die Tierwelt mit, die für Konrad Lorenz typisch ist." (Claudia Mauelshagen, Psychologie heute)

"Für diejenigen, die Konrad Lorenz erlebt haben, aber insbesondere für alle, die ihn nur aus Büchern kennen, bieten die zwei CDs ein unvergessliches Erlebnis." (Naturwissenschaftliche Rundschau)

"In der Wiese gelegen, geraucht und geschaut. Am Seeufer, das Treiben der Gänse im Blick. Was für ein verführerischer Gedanke, dass dieses Idyll schon Wissenschaft sein könnte. Er sei von Natur aus ein fauler Mensch, gestand Konrad Lorenz. Das ganze Geheimnis seiner Arbeit liege im vorurteilsfreien Blick auf die Natur. Das war natürlich kokett. Als der junge Biologe in seinem Elternhaus in Altenberg bei Wien die Beobachtung von Graugänsen, Dohlen und vielen anderen seiner ungewöhnlichen Haustiere aufnahm und mit der 'Prägung' von Küken und den 'Übersprungbewegungen' von Käfigvögeln erste Beispiele für angeborenes Instinktverhalten entdeckte, hatte Lorenz längst selbst seine Prägung erfahren. Selma Lagerlöfs 'Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen' hatte ihn für sein künftiges Wappentier, sein Lehrer Philipp Heberdey (ausgerechnet ein katholischer Pater) für Darwins Evolutionstheorie begeistert. Einmal angenommen, dass das Verhalten von Tieren und Menschen in Grundzügen ebenso erblich bedingt sein könnte, wie ihre Anatomie - mit dieser Spekulation nahm Lorenz' neuer Blick auf die Biologie ihren Anfang. Dass er die Verhaltensforschung zeitlebens immer auch als anekdotische Wissenschaft betrieb, hat ihn geradezu prädestiniert für das Kölner Label supposé, das eine Auswahl von Lorenz' Vorträgen und Gesprächen 'Über das Verhalten geselliger Tiere' auf zwei CDs veröffentlicht hat..." (Frank Kaspar, Theater heute)

"Wunderbare Edition!" (Georg Dievenich, Bad Neuenahr-Ahrweiler)

"Lorenz trägt seine komplexen Erkenntnisse derart verständlich und sortiert vor, dass auch unbedarfte Hörer den Ausführungen problemlos folgen können. Besonders beeindruckend ist die Klarheit der Ausführungen und die Neugier nach neuen Erkenntnissen, die Lorenz bis zuletzt bei seiner Forschung an den Tag legt. Die Auswahl der Beiträge ist eine wirklich gelungene Zusammenstellung und sie beweist einmal mehr, das Forschung und Wissenschaft - in geeigneter Form präsentiert - ebenso spannend sein können wie ein guter Krimi." (Kundenrezension amazon.de)