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Quellentexte zur KR

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Ernst von Salomon (Hrsg.), Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer

Dieses Buch der Freikorpskämpfer ist das Denkmal eines großen Kampfes für Deutschlands Unabhängigkeit und Freiheit, den es nach dem Ersten Weltkrieg zu bestehen galt. Die Erlebnisschilderungen der Dabeigewesenen werden bereichert durch zahlreiche Abbildungen (Originalplakate, Kartenskizzen usw.) und Fotos der wichtigsten Freikorpsführer und der Freikorpsabzeichen. Ein Werk von hohem dokumentarischem Wert.

496 Seiten, Großformat (30 x 21 cm)

"Aufbruch" - Dokumentation einer Zeitschrift zwischen den Fronten

Vollständiger Reprint der 12 Ausgaben (1931-1933)

Die Herausgabe der Zeitschrift "AUFBRUCH" war eine Reaktion der KPD auf das rasche Anwachsen der NSDAP im Jahre 1930/31. Mit einer verstärkt national gefärbten Agitation versuchte die Partei des Internationalismus, in den Jahren 1930/31 einen weiteren Einbruch der Nationalsozialisten in das proletarische Milieu zu verhindern und die Anhänger der NS-Bewegung für die eigenen Reihen zu gewinnen. Den Übertritt des früheren Reichswehrleutnants und nationalsozialistischen Aktivisten Richard Scheringer zu den Kommunisten Mitte März 1931 wertete Ernst Thälmann als Erfolg dieser Politik.

Scheringer war Hoffnungsträger für das erfolgreiche Herauslösen von Mitgliedern und Sympathisanten aus der NS-Bewegung. Diesem Ziel diente auch das im Juli 1931 gestartete "AUFBRUCH"-Projekt. Zwölf Ausgaben des "AUFBRUCH" sind zwischen Juli 1931 und Januar 1933 erschienen.

In der Öffentlichkeit fungierte zunächst als Herausgeber der mit Otto Strasser im Sommer 1930 aus der NSDAP ausgetretene Wilhelm Korn, ab August 1931 bis Mitte Mai 1932 der Polizei-Oberleutnant a.D. Gerhard Giesecke und ab Mai 1932 auch, bis zuletzt, der in nationalistischen Kreisen legendäre frühere Führer des Freikorps "Oberland" Hauptmann a.D. Beppo Römer.

Zu den Autoren gehörten neben Richard Scheringer und den Herausgebern der frühere stellvertretende NSDAP-Gauleiter von Berlin-Brandenburg Rudolf Rehm, die KPD-Reichstagsabgeordneten Hans Kippenberger, Theodor Neubauer, die Schriftsteller Ludwig Renn, Bodo Uhse, Alexander Graf Stenbock-Fermor, der Sozialwissenschaftler Karl August Wittfogel und auch Mitarbeiter des militärpolitischen Apparates der KPD, deren Pseudonyme sich nicht alle entschlüsseln lassen. In den "AUFBRUCH "-Arbeitskreisen diskutierten in Berlin, Leipzig, München, Hamburg, Duisburg und anderen Städten Kommunisten mit früheren Offizieren, Studenten, Intellektuellen und Nationalsozialisten.

Eines der zentralen "AUFBRUCH"-Themen war die wirtschaftliche, politische und soziale Krise als Folge des verlorenen Weltkrieges und des Versailler Vertrages.

Vorwort von Prof. Dr. Peter Steinbach

(Leiter des Instituts für Geschichte - Neuere und neuste Geschichte - der Universität Karlsruhe (TH), wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin)

Einführung von Dr. Hans Coppi

(Ende 1942 in einem Berliner Frauengefängnis geboren. Seine Eltern wurden wegen ihrer Mitarbeit in der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" zum Tode verurteilt und hingerichtet. Studierte und arbeitete in Berlin, seit 19SS in einer Forschungsgruppe zur Geschichte der "Roten Kapelle" an der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig, 1992 Promotion mit einer biographischen Studie über Harro Schulze-Boysen, Mitarbeit im Projektverbund Widerstandsgeschichte an der FU Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur "Roten Kapelle", lebt als Historiker in Berlin)

"Aufbruch" - 70 Jahre danach von Dr. Susanne Römer

(Dr. phil., Diplom-Soziologin, Jahrgang 1942, Tochter des 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichteten "Aufbruch "-Herausgebers Dr. Josef (Beppo) Römer. Nach langjähriger Arbeit im Bildungs- und Verbandsbereich hauptsächlich in Berlin journalistisch mit Schwerpunkt Politik/Zeitgeschichte tätig. Diverse Veröffentlichungen, u.a. Oswald Bindrich / Susanne Römer: Beppo Römer. Ein Leben zwischen Revolution und Nation, Berlin 1991)

Namenregister

21x28 cm, 384 Seiten

Ernst Niekisch, Hitler - ein deutsches Verhängnis

Reprint
Reprint der prophetischen Schrift aus dem Jahr 1932 mit zahlreichen, heute schon legendären Zeichnungen A.Paul Webers

 

Inhalt:

Vom deutschen Protest zum Faschismus

Bis zum Rande mit Gegensätzen gefüllt

Mundstück des deutschen Protestes

Dre Umschwung

Das römische Gebot

Der Sturz in die Legalität

Auf dem Boden von Versailles

Gendarm des Abendlandes

"Deutscher" Sozialismus

Die Tragödie deutscher Jugend

Das Ende des Revolutionärs

Der Weg in die Ohnmacht

Abendländische Rattenfängermelodien

Sein Erfolgssystem

Verhängnis

40 Seiten, geheftet

Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung

Vorwort von Frank Lisson

Keine Frage: Die Schriften des Geschichtsphilosophen, Kulturhistorikers und politischen Schriftstellers Oswald Spengler (1880–1936), des "Philosophen des Schicksals" und "Meisterdenkers der Konservativen Revolution", werden wieder gelesen und intensiv diskutiert. So auch Spenglers 1933 erschienene Schrift "Jahre der Entscheidung", die immer wieder auch als hellsichtige Vorwegnahme heutiger politischer und ökologischer Krisen in einer globalisierten Welt gelesen und gedeutet wird und nun in einer mit einem Vorwort des Spengler-Experten Frank Lisson versehenen Neuauflage wieder greifbar ist.

Die Drucklegung dieses letzten Werkes Spenglers, das im wesentlichen auf seinen Hauptwerken "Der Untergang des Abendlandes" (1918/1922) und "Der Mensch und die Technik" (1931) aufbaut, war bereits weit vorangeschritten, als die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 die Macht im Deutschen Reich übernahmen. Spengler änderte daraufhin den ursprünglichen Titel des Buches ("Deutschland in Gefahr"), um Irritationen zu vermeiden. Dennoch verstanden die Nationalsozialisten diese Spengler-Schrift als "ersten ganz großen ideologischen Angriff auf die nationalsozialistische Weltanschauung".
Denn Oswald Spengler verfügte über das, was gemeinhin als "visionärer Blick" bezeichnet wird. Von dieser Warte aus sah er den Niedergang von Europa und dessen Kultur voraus, nicht zuletzt ausgelöst durch das "Zeitalter der Weltkriege". Europa werde seine zentrale Position zugunsten anderer aufstrebender Staaten und Regionen in der Welt (zum Beispiel Rußland oder Asien) verlieren. Für bedrohlich hielt Spengler auch die "farbige Weltrevolution", die die Stellung Europas zusätzlich schwächen werde.

Den Niedergang Europas machte Spengler aber nicht nur an den Konsequenzen des "Zeitalters der Weltkriege" fest, sondern auch – und hier zeigt sich unter anderem die Aktualität Spenglers – am demographischen Faktor. Die "Fruchtbarkeit der Farbigen" übertreffe den Geburtenstand Europas in einem bedrohlichen Maße. Durch die demographische Katastrophe verspiele Europa seine Zukunft. Diesem pessimistischen Szenario setzte Spengler die Hoffnung entgegen, daß der physische Untergang Europas verzögert werden könne. Insbesondere die Deutschen müßten "die große Politik erlernen" und ihre Willensstärke, die noch große Möglichkeiten eröffnen könnte, wiederentdecken.

Spengler versucht in allen seinen Schriften stets, das Ganze der Entwicklung im Auge zu behalten, weil nur dadurch auch jene Gefahren, die (noch) keine unmittelbaren sind, erkannt werden können. Von der Politik fordert er Weitsicht und einen kühlen Tatsachensinn, der sowohl vor Weltmachtsträumereien als auch vor utopischer Sozialromantik bewahrt.


Der Autor:
Frank Lisson, Jahrgang 1970, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie (MA), schreibt Romane, Features, Hörspiele und Sachbücher mit dem Schwerpunkt Kulturphilosophie. Veröffentlichungen vor allem über Nietzsche und Spengler, u. a.: Nietzsche, 2004; Oswald Spengler, Philosoph des Schicksals, 2005.

Hartmut Plaas, Wir klagen an

Hartmut Plaas

"Wir klagen an!"

180 Seiten, Hardcover, 16,00 €

Faksimile der Ausgabe von 1928

Vormarsch, Berlin

Eine hochinteressante Aufsatzsammlung von Inhaftierten und ihren Fürsprechern: Hartmut Plaas, Ernst von Salomon, Kapitän Ehrhardt, Hans-Gerd Techow, Martin Bormann, Joseph Goebbels, Arnold Friese und anderen.

  

Richard Schapke, Die Schwarze Front

Richard Schapke
"Die Schwarze Front"

102 Seiten, Hardcover, 15,00 €

Faksimile der Ausgabe von 1932

Lindner, Leipzig 

 

Schapke gehörte zum inneren Kreis der "Schwarzen Front" und veröffentlichte am Vorabend der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten die vorliegende Programmschrift der "linken Nationalsozialisten"

Friedrich Wilhelm Heinz, Sprengstoff

Friedrich Wilhelm Heinz

"Sprengstoff"

257 Seiten, Hardcover, 18,00 €

Faksimile der Ausgabe von 1930

Frundsberg, Berlin

 

Einer der besten Köpfe um Kapitän Ehrhardt schildert in Romanform seine Erlebnisse im Freikorps, während der Ruhrbesetzung und bei den Kämpfen um Oberschlesien.

Ernst H. Posse, Die politischen Kampfbünde Deutschlands

Ernst H. Posse
"Die Politischen Kampfbünde Deutschlands"

120 Seiten, Hardcover, 15,00 €

Faksimile der Ausgabe von 1931

Junker und Dünnhaupt, Berlin

Eine neutrale, sehr gute Beschreibung der wichtigsten politischen Kampfbünde der Weimarer Republik: Stahlhelm, SA, Oberland, Werwolf, Jungdeutscher Orden, Reichsbanner und Rotfrontkämpferbund.