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Friedrich Wilhelm Heinz, Durchbruch ins Reich

Kriegserinnerungen aus dem Ersten Weltkrieg

127 Seiten, gebunden, fester Einband

ISBN 978-3-937820-15-6

Friedrich Wilhelm Heinz (1899-1968), der nach dem Ersten Weltkrieg gemeinsam mit Ernst Jünger, Franz Schauwecker, Ernst von Salomon und anderen zu den führenden Schriftstellern der „Konservativen Revolution“ zählte, schildert unter dem Namen Georg Heidt in seinen Erinnerungen das deutsche Schicksalsjahrzehnt von 1908 bis 1918.
Über die Pfadfinderbewegung („Schwarze Freischar“), von der ein Teil später die bündische Jugend bildete, findet der naturbegeisterte Junge zu einer antibürgerlich-patriotischen Lebenshaltung, die ihn nachfolgend dem Kreis um Stefan George näher bringt, tritt am 3. Mai 1916 als Kriegsfreiwilliger in das Ersatzbataillon des Garde-Füsilier-Regiments ein und nimmt ab September 1917 an zahlreichen Schlachten in Flandern und Frankreich teil.
Nicht die „Ästhetik des Schreckens“ eines Ernst Jüngers grundiert diese Kriegserlebnisse, sondern die ethische Verpflichtung aus ertragenem Leid und bewährter Kameradschaft zur politischen Neugestaltung. „Durchbruch ins Reich“ spiegelt in der metallisch-harten Sprache eines jungen Frontsoldaten die Erfahrungen einer Generation, für die Kampf, Dienst, Gemeinschaft, Hingabe und Opfer die Idee eines neuen Reiches und einer geeinten deutschen Nation erst lebendig werden ließen.

Generaloberst Franz Halder, Gräfin von Schall-Riaucour

Generalstabschef 1938 - 1942

Biographie

Die Autorin Heidemarie Gräfin von Schall-Riaucour, Enkelin des Generalobersten Franz Halder, konnte für diese Biographie des früheren Generalstabschefs des deutschen Heeres (1938 - 1942) eine Fülle unveröffentlichten Materials verwenden. Neben Korrespondenzen und Fallstudien aus Halders Privatarchiv stützte sie sich vor allem auf direkte Äußerungen und Feststellungen des bedeutenden Militärstrategen. Damit erhält dieses Werk den Rang einer Primärquelle.

Halder war ein auch vom Gegner geachteter militärischer Fachmann und ein moderner Feldherr mit Intuition und operativer Begabung, der frühzeitig den hohen Stellenwert der Panzerwaffe für die Kriegsführung erkannte. Undogmatisch und mit viel Verständnis für die Weiterentwicklung von Strategie und Taktik durch die Technik, galt er als überragender Bewegungsstratege. Die großen militärischen Erfolge der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1939 bis zu seiner Entlassung durch Hitler im September 1942 waren maßgeblich das Ergebnis seiner Generalstabsarbeit.

Der gläubige Protestant und leidenschaftliche deutsche Patriot, der einer alten bayerischen Offiziersfamilie entstammte, erkannte bereits früh die verhängnisvolle Politik Hitlers. Aus politisch-sittlicher Verantwortung vor Nation und eigenem Gewissen suchte Halder – zwischen traditionellem militärischen Gehorsam und Auflehnung gegen eine als unmoralisch erkannte Staatsmacht – einen Weg des Widerstandes innerhalb der Führung der Deutschen Wehrmacht.

ISBN 3-938176-05-9, 468 S. + 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover

Die sichere und bestimmte Diktion des Buches läßt etwas von der Art Halders spüren. Seine dokumentarischen Grundlagen und sein bekenntnishafter Charakter geben ihm hohen Quellenwert.

Prof. Karl Bosl

Die Autorin war in der glücklichen Lage, unveröffentlichtes Material aus dem Privatarchiv Halders benutzen zu können. Man spürt, daß sie viele Gespräche mit Halder geführt hat. So stellt ihre Arbeit bis zu einem gewissen Grade einen Ersatz für die Memoiren dar, zu denen sich der Generaloberst niemals entschließen konnte...

Die Beziehungen zwischen Politik und Militär, besonders die Institution des Generalstabs, rücken mit Recht immer wieder in den Mittelpunkt. Daneben aber wird das Bild der Persönlichkeit Halders so deutlich, wie es bisher in keiner Darstellung der Fall gewesen ist.

Prof. Walter Bußmann

Albert Kesselring, Gedanken zum Zweiten Weltkrieg

 201 Seiten, Hardcover, gebunden

Zur Zeit nicht lieferbar

Dies ist die Neuauflage des Buches von Generalfeldmarschall Albert Kesselring, in dem er erstmals 1955 - nach seiner Haftentlassung - seine militärischen und politischen Erkennt-nisse zum Zweiten Weltkrieg zusammen-gefaßt hat. Er untersucht eingehend die Fehler und Versäumnisse der deutschen militärischen Führung, beschreibt aber auch die hervorragenden Leistungen der Deutschen Wehrmacht.

Der bedeutende Militärstratege Kesselring, der als Oberbefehlshaber Süd die deutschen Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum und in Nordafrika führte und im März 1945 von Hitler zum Oberbefehlshaber West ernannt wurde, hinterläßt ein abgewogenes und militärgeschichtlich herausragendes Zeugnis jener katastrophalen Epoche.

zur Zeit vergriffen!

Gert Buchheit, Generaloberst Ludwig Beck

Ein Patriot gegen Hitler. Biographie

ISBN 3-938176-01-6

416 Seiten, gebunden, Hardcover

Generaloberst Ludwig Beck war das militärische Haupt des deutschen Widerstands gegen Hitler. Tief verwurzelt in der soldatischen Tradition Preußens, erkannte er frühzeitig die verhängnisvolle Politik Hitlers, die Deutschland in einen Krieg und damit in den Untergang führen mußte. Der hochtalentierte Offizier wurde im Oktober 1933 Chef des Truppenamtes im Reichswehr-Ministerium und im Juli 1935 Generalstabschef des Heeres. Bis 1938 versuchte Beck, mit Denkschriften, Aktennotizen und Vorträgen die Außenpolitik Hitlers zu beeinflussen. In seiner kompromißlosen Ablehnung eines Kriegsrisikos forderte er 1938 vergeblich die Generalität zum geschlossenen Rücktritt auf, um den drohenden Krieg in Europa zu verhindern. Im Sommer 1938 stellte er seinen Posten zur Verfügung und wurde schnell zum Mittelpunkt der militärisch-bürgerlichen Opposition. Der Generaloberst beteiligte sich an den Attentatsplänen und sollte nach dem Tod Hitlers provisorisches Staatsoberhaupt werden.

Nach dem Scheitern des Anschlags am 20. Juli 1944 versuchte Beck, im Berliner Bendlerblock Selbstmord zu begehen. Als dies scheiterte, ließ ihn Generaloberst Fromm erschießen.

Ludwig Beck handelte als deutscher Patriot, dem der Widerstand gegen Hitler zur sittlichen Pflicht wurde. Generaloberst Beck war eine von der Liebe zu seinem Volk bestimmte militärische Führerpersönlichkeit, von der der Historiker Helmuth Krausnick schreibt, er sei „seiner ganzen Anlage nach zum Gegner des Nationalsozialismus bestimmt und... der vornehmste Repräsentant des ‘anderen Deutschland’ überhaupt".

Günter Gregorg, Parole: Überleben

Als Schützenleutnant an der Ostfront

zur Zeit vergriffen

Der Königsberger Günter Gregorg, Jahrgang 1922, kam als junger Offiziersanwärter im Mai 1942 bei den erbitterten Kämpfen um den Wolchow-Kessel erstmals in Rußland zum Kampfeinsatz. Nach einer schweren Verwundung fiel er bei seinem Wiedereinsatz als Leutnant während der harten Abwehrkämpfen Mitte 1944 in die Hände russischer Partisanen. Eindrucksvoll schildert Gregorg das Martyrium, das er und seine Kameraden dort zu erleiden hatten: Hunger, Schikanen, Folter, willkürliche Erschießungen - die Hölle auf Erden!

171 Seiten, Paperback

Eberle, Meine Stunde Null

Etwas davor und etwas danach. Kriegserinnerungen

Um die magische Stunde Null, den 8. Mai 1945, kreisen die Erinnerungen Heinz Helmut Eberles. Wenige Monate vor Kriegsende noch zur Luftwaffe eingezogen, erlebte Eberle als blutjunger, unerfahrener Flieger die letzten Kampfeinsätze und schließlich das Chaos des Untergangs des Deutschen Reiches.

Die erzählerische Wucht der Darstellungen Eberles läßt den Leser die Turbulenzen jener Zeit hautnah miterleben und die Emotionen des jungen Soldaten - zwischen tiefster Verzweiflung und immer wieder neu aufflammender Hoffnung - nachempfinden. Ein zeitgeschichtliches Zeugnis, das den Nachgeborenen hilft, die Tragik des deutschen Zusammenbruchs am Beispiel des Schicksals eines Einzelnen zu verstehen.

266 Seiten + 6 Bildseiten, Paperback

Heinz Küster, Die Hölle zwischen Elbe und Oder 1945

Kriegserinnerungen

ISBN 3-926584-80-7

268 Seiten, Hardcover

Zur Zeit vergriffen!

Heinz Küster, Jahrgang 1927, meldete sich mit 16 Jahren freiwillig zur Luftwaffe und verpflichtete sich für 12 Jahre als Unteroffiziersanwärter. Nach bestandener Pilotentauglichkeitsprüfung wurde er Anfang Dezember 1944 zur Luftwaffe eingezogen und Ende Dezember zu den Fallschirmjägern abkommandiert. Einer kurzen Waffenausbildung folgte unmittelbar die Verlegung Küsters und seiner jungen Kameraden in den westlichen Westerwald, wo sie auf die weit überlegenen, mit starken Panzer- und Artillerieverbänden angreifenden Amerikaner stießen. Anschaulich schildert Küster das Inferno, in das die tapferen, jedoch kampfunerfahrenen jungen Soldaten geschickt wurden. Gemeinsam mit einem Kameraden gelang es ihm immer wieder, der Gefangennahme zu entgehen und sich überwiegend zu Fuß bis nach Brandenburg / Havel durchzuschlagen, wo sie Anfang April 1945 eintrafen und sich in einer Fallschirmjäger-Garnision meldeten.

Am 24. April 1945, die Russen waren bereits in Brandenburg eingedrungen, kam Küsters Bataillon zum Kampfeinsatz. In härtesten und verlustreichen Straßenkämpfen leisteten sie den Sowjets erbitterten Widerstand. Erst am 3. Mai zogen sich die erschöpften Wehrmachtssoldaten zurück.

Um geordnet und befehlsgemäß in amerikanische Gefangenschaft zu gehen, mußten die Reste des Bataillons - unter ständigem Beschuß durch sowjetische Artillerie - die Elbe überqueren. Am 9. Mai gerieten sie in amerikanische Gefangenschaft. Aber bereits am 10. Mai schickten die Amerikaner mehr als 300.000 Wehrmachtsangehörige, darunter auch Küsters Einheit, - unter Bruch der bestehenden Vereinbarungen - über die Elbe zurück zu den Sowjets.

Nun begann für Küster und seine Kameraden das Martyrium der russischen Gefangenschaft in Frankfurt/Oder: Hunger, Schikanen, Willkür, Erschießungen erschöpfter Kameraden. Ab Anfang August wurde der Siebzehnjährige einem Minensuchkommando im Oderbruch zugeteilt. Eindrucksvoll beschreibt er diese Leidenszeit, in der fast täglich Gefangene, die mit primitivsten Mitteln Minen räumen mußten, in den Minenfeldern getötet oder grausam verstümmelt wurden.Körperlich ausgemergelt und seelisch zerrüttet wurde Küster schließlich in ein russisches Lazarett eingeliefert und Ende Dezember 1945 entlassen.