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Max Klüver, Die Adolf-Hitler-Schulen

erweiterte Neuauflage, ISBN 978-3-937820-04-0

240 Seiten + 16 Seiten Bilder und Dokumente, gebunden, Hardcover

Nach 1945 sind eine Reihe von Veröffentlichungen über die Adolf-Hitler-Schulen erschienen, die viele Irrtümer, Fehler oder auch bewußte Verzerrungen enthalten.

Dr. Max Klüver, von 1937-39 Schulführer der Adolf-Hitler-Schule Heiligendamm und Leiter der Erziehungsakademie der Adolf-Hitler-Schulen, versucht in diesem Werk, der Nachwelt ein korrektes Bild dieser nationalsozialistischen Eliteschulen zu überliefern. Um Richtigstellung ist der Verfasser bemüht, Rechtfertigung ist nicht seine Absicht.

Ausgehend von dem Gedanken, daß die NSDAP Einfluß auf das staatliche Schulwesen nehmen und zur Sicherung des Führernachwuchses selbst zum Schulträger werden müsse, hatten der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und der Reichsjugendführer Baldur von Schirach bereits 1936 ein Konzept zur Gründung von Internatsschulen für Jungen zur NS-Elitebildung erarbeitet, das viele reformpädagogische Ansätze aus der Weimarer Zeit enthielt. Die Adolf-Hitler-Schulen sollten – neben den Nationalpolitischen Erziehungsanstalten und Ordensburgen – als Teil eines dreistufigen Systems von Internatsschulen auf Gauebene die Besten aus Jungvolk und Hitlerjugend zusammenfassen und in den Kommando- und Aufsichtsbereich der Reichsjugendführung eingeordnet sein. Auch die Erzieher der Adolf-Hitler-Schulen waren Angehörige des HJ-Führerkorps und trugen wesentlich mit dazu bei, daß jugendbewegte Stilelemente im Unterricht und der Erziehung deutlich erkennbar blieben und Charakter- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler beeinflußten.

Aus dem Inhalt:

I.EINFLÜSSE:

1. Die Gründung der Adolf-Hitler-Schulen / 2. Die "Denkschrift" vom 17.1.1937 und Dr. Ley / 3. Baldur von Schirach und die Reichsjugendführung / 4. H. Himmler, M. Bormann, B. Rust, A. Rosenberg / 5. Der Reichsschatzmeister Schwarz

II. DER UNTERRICHT:

1. Antiintellektualismus / 2. Der Lehrplan / 3. Die Lehrmethode / 4. Unterrichtsfächer / 5. Musische Erziehung / 6. Leibeserziehung / 7. Zwei zeitgenössische Urteile

III. DIE SCHÜLER:

1. Elite oder Auslese / 2. Auswahl und Herkunft / 3. Berufswahl / 4. Typenbildung und Persönlichkeitserziehung / 5. Selbstführung / 6. Eine "manipulierte Elite"?/ 7. Isolierung von der Lebenswirklichkeit? / 8. Dünkel oder "elitäre Ehrauffassung"? / 9. Verbindung zum Elternhaus

IV.DIE ERZIEHER:

1. Der erforderliche Typ / 2. Die erzieherische Aufgabe / 3. Die Erzieherakademie der Adolf-Hitler-Schulen

V. SCHLUSSBEMERKUNGEN / ANHANG / Dokumente / Literaturverzeichnis

Reinhold Friedrich, Fahnen brennen im Wind

Jugend und ihre Lieder im Nationalsozialismus

Viel wurde bereits über die Indoktrination der Jugend durch die Lieder während der NS-Zeit geschrieben, nur wenige Darstellungen versuchten, das Lebensgefühl, das diesen Liedern zugrunde lag und die Jugend erfaßte zu beschreiben.

Reinhold Friedrich gelingt es mit seinen Erinnerungen, die jugendbewegten, patriotischen und volksbewußten Motivationen der Jugend während des Dritten Reiches - wie sie vor allem im Liedgut lebendigen Ausdruck fanden - verständlich zu machen. Alle wichtigen Lieder, die die Jugend im Dritten Reich mit Begeisterung sang, werden aus dem unmittelbaren Erleben des früheren Fähnleinführers und Chorleiters im Deutschen Jungvolk dargestellt und viele mit Noten und vollständigen Texten dokumentiert. So gelingt ein außerordentlich differenziert gezeichnetes und ehrliches Zeitbild, das den Idealen der damaligen Jugend gerecht zu werden versucht.

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Andere Titel:

Jutta Rüdiger (Hrsg.), Die Hitlerjugend und ihr Selbstverständnis

Das Standardwerk

Die Herausgeberin Dr. Jutta Rüdiger, von 1937 bis 1945 Reichsreferentin für den Bund Deutscher Mädel beim Reichsjugendführer, beschreibt in diesem Band unter Mithilfe einiger Mitarbeiter der Reichsjugendführung sachlich und kompetent das Selbstverständnis der ehemaligen Hitler-Jugend.

Ein Standardwerk und eine Geschichtsquelle von herausragender Bedeutung.

Aus dem Inhalt: Die Erziehungsstufen der HJ und des BDM / Die Organisation / Die Personalarbeit / Die HJ-Gerichtsbarkeit / Der Erziehungsauftrag / Leibeserziehung / Wehrertüchtigung / Fahrten, Wandern, Lager / Der soziale Auftrag / Die HJ und der Krieg / Die Kinderlandverschickung / Der Kriegseinsatz / Die Adolf-Hitler-Schulen / Kriegsbetreuungsdienst / Dienstränge, Abzeichen...

424 Seiten, Pb.

Ernst Niekisch, Gewagtes Leben

Erinnerungen eines deutschen Revolutionärs 1889 - 1945

412 Seiten, Paperback

erscheint im Mai 2014

Inhalt

Erster Teil

Von der Monarchie

zur Republik

Jugend

Krieg und Revolution

Die Räterepublik

Nach dem Sturm

Widerstand

Ausgang der Republik

Zweiter Teil

Mörder über uns

Hitler an der Macht

In den Händen der Gestapo

Moabit

Der Prozeß

Brandenburg-Görden

Politische Opponenten

Rettung

Personenverzeichnis

Vorbestellungen werden erbeten !

Werner Bräuninger, Strahlungsfelder des Nationalsozialismus

 Die Flosse des Leviathan
(Geleitwort von Dr. Armin Mohler)

Der Nationalsozialismus, wie der europäische Faschismus überhaupt, war kein monolithischer Block, der von einer homogenen Führungsgruppe getragen wurde, sondern im Gegenteil eine äußerst komplexe, ambivalente Erscheinung mit partiell polykratischen Strukturen, die es selbst undogmatischen Menschen und Querdenkern erlaubte, in der NS-Hierarchie zeitweise Spitzenfunktionen einzunehmen. Vom NS- Senatsgedanken, der einmal die Diktatur ersetzen sollte, über die Fernostreise der Reichsjugendführung, den Europäischen Schriftstellerkongressen in Weimar, über Systemkritik in der Hauptschriftleitung der Zeitschrift der SA bis hin zu den Auseinandersetzungen über die bildnerische Moderne reicht das skizzierte oppositionelle Spektrum innerhalb des NS-Systems. Weshalb diese gleichsam "libertären" Ansätze der nationalsozialistischen Weltanschauung letztlich doch an den inneren Widersprüchen des totalen Staates scheitern mußten, zeigen die brillant formulierten, facettenhaften Einzelstudien Bräuningers.

gebunden, Leinen mit Schutzumschlag, 348 Seiten

 

Ernst Niekisch, Widerstand

Aufsätze aus "Widerstand - Blätter für sozialistische und nationalrevolutionäre Politik"

früherer Preis: 12,50 Euro

jetzt nur: 9,80 Euro

Ernst Niekisch (1889-1967) war 1919 Vorsitzender des Zentralrates der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte Bayerns, versuchte in den folgenden Jahren, die Arbeiterschaft für ihre weltrevolutionäre und zugleich nationale Aufgabe zu mobilisieren, geriet darüber mit der Sozialdemokratie in Streit und gründete 1926 die in allen politischen Lagern vieldiskutierte Zeitschrift "Widerstand". Diese von Niekisch bis zum Verbot 1934 herausgegebene Monatsschrift, die auch Ernst Jünger und A.Paul Weber zu ihren Mitarbeitern zählte, vertrat eine nationalrevolutionäre, ostorientierte Politik und wurde zum Sprachrohr des "National-Bolschewismus". 16 der wichtigsten Aufsätze dieser Zeitschrift wurden in diesem Band zusammengefaßt.

212 Seiten, Pb.

 

Herbert Taege, NS-Perestroika?

Reformziele nationalsozialistischer Führungskräfte
1. Teilband: Beiträge zu Personen

Inhaltsverzeichnis:

1.0 Einführung: Das Umfeld der "verschwiegenen Zeitgeschichte"

1.1 Spurenlese

1.2 Otto Ohlendorf: Initiative eines Einzelgängers

1.3 Richard Hildebrandt: Ein Oppositionszentrum

1.4 Gottlob Berger: Ein Europäer der Tat

1.5 Dr. Werner Best: Völkischer Anti-Imperialist

1.6 Die Basis denkt mit

1.7 Anhang zum Teil 1

1.8 Herangezogene Quellen

168 Seiten, DIN A5, Paperback

Der 2. Teilband ist leider nicht mehr erschienen, da der Autor vor Abschluß der Arbeiten verstarb.

 

Lotte Lohde, Wir Mitläufer

Erinnerungen, Überlegungen, Vermutungen

Die Autorin schildert ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, die sie während der Weimarer Republik - in der die Folgen des Versailler Vertrages und die zunehmende Arbeitslosigkeit viele Menschen in Not und Verzweiflung stürzten - und in der Zeit des Dritten Reiches zu einer Mitläuferin des Nationalsozialimus werden ließen. Welche Hoffnungen und Erwartungen weckte Adolf Hitler? Was wußten oder ahnten Millionen Mitläufer von Hitlers wirklichen Zielen? Und welche Schuld an der deutschen und europäischen Katastrophe tragen sie? Lotte Lohde stellt sich den berechtigten Fragen der Nachkriegsgenerationen: ein schonungslos ehrliches Zeitzeugnis einer deutschen Patriotin.

Paperback, 255 Seiten

Die echten "Edelweißpiraten" und Cliquen und Banden von Widerstands-Schmarotzern

Dokumentation von Paulus Buscher / Bündischer Arbeitskreis Burg Waldeck

Cilquen und Banden von Widerstands-Schmarotzern: "Carl-vonOssietzky-Preis" für kriminellen Antifa-Mythos!

"Medaille der Gerechten" für den Abschaum der Menschheit!

"Widerstandsdenkmal" für Einbrecher, Räuber und Mörder!

"Straßenweihung" für Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

GESTAPO, selbsternannt antifaschistische, kommunistische und sozialdemokratische Betreiber der abstoßenden Geschichtsverfälschung um die angeblichen "Edelweiß-Piraten" von Köln-Ehrenfeld haben sich, gemeinsam mit "Geschichtswissenschaftlern" und bedenkenlosen Medien, um die Kriminalisierung des Widerstandes Bündischer Jugend verdient gemacht.

Helmut Bärwald, Das Ostbüro der SPD

Das Ostbüro der SPD 1946 - 1971:

Kampf und Niedergang

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Hartmut Jäckel

202 Seiten, Paperback

ISBN 978-3-88289-023-5

Im Juni 1946 wurde in Hannover das Ostbüro der SPD als Kampforgan des Parteivorstandes für die unterdrückte Sozialdemokratie in der Sowjetzone gegründet. Ein Jahr später bildete der Parteivorstand der SED ein "Abwehrreferat" und erklärte das SPD-Ostbüro zum Hauptfeind. Der SPD-Parteiauftrag an das Ostbüro lautete: Unterstützung der vom kommunistischen Regime in Mitteldeutschland unterdrückten und verfolgten Landsleute, Bekämpfung des kommunistischen Regimes mit politischen und publizistischen Mitteln, aktive Mitwirkung am beharrlichen Kampf aller Demokraten um die Wiedervereinigung Deutschlands in Freiheit.

Helmut Bärwald, ab 1947 Mitglied einer sozialdemokratischen Widerstandsgruppe in Leipzig, floh 1948 aus der SBZ und leitete das Ostbüro von 1966 bis zur Auflösung 1971.

Ein spannendes Kapitel der Nachkriegsgeschichte, das die Politik der SPD vom klaren Bekenntnis Kurt Schumachers zur Einheit Deutschlands bis zur "neuen Deutschland- und Ostpolitik" unter der SPD-Regierung von 1969 – mit der faktischen Preisgabe einer deutschen Wiedervereinigungspolitik – dokumentiert.