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Klaus Weingärtner
Zu meinem Leben und Werk:

Als späterer Verfasser der Dichtwerke "Aus irdischem Umbruch" und "Vor neuem Leben" wurde ich 1913 in Berlin-Friedenau geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte ich in Essen, erwarb das Abitur und erlangte den Beruf des Gymnasiallehrers. Den Zweiten Weltkrieg machte ich bei der Infanterie in Frankreich und Rußland mit, zuletzt als Leutnant. Danach unterrichtete ich in Köln und Essen Deutsch, Englisch und Musikwissenschaft.

Die riesigen Ereignisse eines riesigen Jahrhunderts wirkten auf mich ein. Bedeutend durchlitt ich nach dem Krieg den völkischen Niedergang, sah ihn zuletzt als Durchgang zu einem fernen Wiederaufstieg, gemäß dem Spruch "Unser Volk geht in den Tod, durch ihn hindurch zu den Toren neuer Lebenswelten. Es muß sie aufbrechen. Jedes Zurück ist verwehrt". Gedichte und Sprüche aus einer erhöhten völkischen und auch religiösen Sicht legen den Weg, der Leser sucht, die unterrichtet und ausgerichtet werden wollen. Takt und Rhythmik helfen zur Form, Reime stehen wenige, da sie in drängender Zeit der inhaltlichen Aussage den Vorrang lassen müssen. Auch dem tiefsten Verfall bleibt der Atem neuer Lebensstufen. Ein Vers drückt es so aus: "Volk wird erprobt, sein Rang im Grabeswind."